Die Asamblea Herreña (AH) kritisiert den neuen Reorganisationsvorschlag des Cabildo de El Hierro. Dieser sieht die Schaffung zweier neuer Bereichsleitungen vor, die jeweils rund 97.546 Euro jährlich kosten würden. Insgesamt würden alle vorgeschlagenen Positionen über 600.000 Euro verschlingen.
Worum es geht (TL;DR)
- Asamblea Herreña kritisiert neuen Reorganisationsvorschlag des Cabildo, der über 600.000 Euro kosten würde.
- Das Plenum hatte einen ähnlichen Vorschlag bereits am 2. Oktober mit neun Gegenstimmen abgelehnt.
- Die Zustimmung hängt von AHI- und AH-Abgeordneten ab, da die Regierungskoalition keine Mehrheit hat.
Die Partei erinnert daran, dass das Plenum einen ähnlichen Vorschlag bereits am 2. Oktober ablehnte. Damals stimmten vier Abgeordnete der Agrupación Herreña Independiente (AHI), drei von Asamblea Herreña und zwei der Partido Popular (PP) dagegen.
In jener Sitzung scheiterte die Einrichtung einer Direktion für ländliche und maritime Angelegenheiten sowie die Zusammenlegung der Bereiche Territorium und Infrastruktur. Neun der 13 Abgeordneten des Cabildo lehnten ab.
Politische Spannungen auf El Hierro verschärfen sich
Asamblea Herreña erklärt, dass Inselpräsident Alpidio Armas (PSOE) trotz dieser Ablehnung erneut einen ähnlichen Vorschlag vorlegt. Die Partei betont, dass der PSOE weder die meisten Stimmen erhalten noch stabile Regierungsbündnisse hat. Sie vermutet, dass die Vorschläge darauf abzielen, die Kontrolle über die Inselverwaltung zu konzentrieren.
Die Partei warnt zudem, dass der neue Vorschlag die Abschaffung des Bereichs für Modernisierung und neue Technologien sowie die Integration des Bereichs Raumordnung in die Infrastruktur vorsieht.
Asamblea Herreña weist darauf hin, dass die derzeitige Regierungskoalition aus PSOE, PP und Reunir Canarias nicht die Mehrheit der Abgeordneten stellt. Die Zustimmung zur Reorganisation hängt daher von den Stimmen der vier AHI- und drei AH-Abgeordneten ab.











