Juan Manuel Casañas hat im Parlament der Kanarischen Inseln eine Verstärkung der maritimen und luftgebundenen Anbindung von El Hierro gefordert. Diese Maßnahme sei entscheidend für die Chancengleichheit der Inselbewohner.
Worum es geht (TL;DR)
- Juan Manuel Casañas fordert bessere maritime und luftgebundene Anbindung für El Hierro.
- Stabile Fährverbindungen und Infrastrukturverbesserungen im Hafen La Estaca sind notwendig.
- Verhandlungen mit AENA sollen Betriebszeiten des Flughafens flexibilisieren und neue Flugrouten ermöglichen.
Casañas betonte, dass El Hierro, bekannt als Biosphärenreservat und Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, unter einem strukturellen Anbindungsproblem leidet. Es gehe nicht um die Förderung eines bestimmten Tourismusmodells, sondern um die Sicherstellung der Mobilität der Einwohner, die Versorgung mit grundlegenden Gütern und die Unterstützung des Primärsektors.
Im maritimen Bereich forderte er stabile Fährverbindungen, insbesondere angesichts der finanziellen Schwierigkeiten von Naviera Armas. Er hob die Notwendigkeit hervor, die Infrastruktur im Hafen von La Estaca zu verbessern und die Verbindungen zu anderen Inseln auszubauen.
Maritime und luftgebundene Anbindung auf den Kanaren wird verstärkt
Casañas betonte die Wichtigkeit des 75-prozentigen Residentenrabatts und forderte pünktliche Zahlungen des Staates an die Reedereien. Im Bereich der Luftfahrt berichtete er von fortgeschrittenen Verhandlungen mit AENA zur Flexibilisierung der Betriebszeiten des Flughafens von El Hierro.
Er kündigte an, Einwände gegen das Flughafenregulierungsdokument DORA 2026-2030 einzureichen, um zukünftige Investitionen zu sichern. Zudem sollen neue Flugrouten geprüft werden, um die Abhängigkeit von der Verbindung nach Teneriffa Nord zu verringern.
Casañas erklärte, El Hierro solle verbunden sein, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren. Die Maßnahmen zielen darauf ab, allen Kanaren gleiche Mobilitätschancen zu bieten.











