Der Cabildo Insular von El Hierro hat 15.000 Euro an die Asociación Voluntarios Protección Civil Valle El Golfo für das Projekt "Corazón Naranja" vergeben. Die Initiative gewährleistet die sofortige humanitäre Hilfe für Migranten, die auf der Insel ankommen, in den ersten 72 Stunden im Centro de Atención Temporal de Extranjeros (CATE) von San Andrés.
Worum es geht (TL;DR)
- El Hierro vergibt 15.000 Euro für humanitäre Ersthilfe an ankommende Migranten.
- 2024 erreichten über 24.000 Personen die Insel, 2025 bereits mindestens 8.000.
- Über 50 Freiwillige leisten Soforthilfe in den ersten 72 Stunden nach Ankunft.
Die Finanzierung unterstützt 2025 über 50 Freiwillige, die wesentliche humanitäre Dienste leisten. Dazu gehören die Bereitstellung von Decken, Hygieneartikeln, Nahrung und medizinischem Material. Das Projekt arbeitet eng mit den Sicherheitskräften zusammen.
El Hierro als Hauptankunftspunkt der atlantischen Migrationsroute
El Hierro ist ein Hauptankunftspunkt der atlantischen Migrationsroute. 2024 erreichten 303 Boote mit über 24.000 Personen die Insel, 2025 bereits 112 Boote mit mindestens 8.000 Personen. Diese Zahlen sind für eine Insel mit nur 11.800 Einwohnern und begrenzten Ressourcen besonders bedeutend.
Der Vizepräsident und Sozialdezernent Amado Carballo betonte die Wichtigkeit der Unterstützung. Er erklärte, dass die Migranten in extremer Not ankommen und humanitäre Aufnahme verdienen. Carballo hob die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und sozialen Einrichtungen hervor und lobte das Engagement der Freiwilligen.
Carballo unterstrich, dass El Hierro ein solidarisches Gebiet bleibt, das Menschen in Not hilft, unabhängig von politischen oder administrativen Umständen.











