El Hierro spricht über den Beitritt zu Saborea España, die touristische Positionierung als Genussziel und die politische Abstimmung im Inselparlament sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
El Hierro tritt Saborea España bei
Die Inselverwaltung hat den Beitritt von El Hierro zur Plattform Saborea España beschlossen. Die Entscheidung fiel am Donnerstag, dem 4. Juni, und sollte die Insel als kulinarisches Reiseziel national sichtbarer machen. Die Regierungskoalition und die Agrupación Herreña Independiente unterstützten den Schritt, die Asamblea Herreña stimmte dagegen.
Alpidio Armas setzt auf lokale Wertschöpfung
Cabildo-Präsident Alpidio Armas hat die Aufnahme als Chance für Produzenten und Betriebe beschrieben. Er sagte, die Mitgliedschaft könne die Wirtschaft diversifizieren und ein Entwicklungsmodell festigen, das zur Identität der Insel passe. Die Verwaltung verband den Schritt zudem mit dem Ziel, Gastronomie als Werkzeug für lokale Entwicklung und Wirtschaftsförderung zu nutzen.
Davinia Suárez betont Erlebnistourismus und Produkte
Tourismusbeauftragte Davinia Suárez hat den Kurswechsel im Tourismus hin zu Erlebnissen mit regionaler Küche und Traditionen hervorgehoben. Sie erklärte, immer mehr Reisende interessierten sich für Landwirtschaft, Käseherstellung, Weinproduktion und nachhaltigen Fischfang. Suárez nannte als Beispiele die tropische Ananas, Weine aus heimischen Reben, handwerkliche Käsesorten, Blumenhonig, zertifiziertes Biofleisch und Fischfang mit Nachhaltigkeitsanspruch.
Werbeaktionen und Anschluss an „El Alma de Mi Tierra“
Die Inselverwaltung hat mit Saborea España den Zugang zu nationalen und internationalen Werbeaktionen verknüpft. Sie erklärte, die Plattform erleichtere auch die Einbindung gastronomischer Erlebnisse in das touristische Angebot. Der Beitritt knüpfte nach Darstellung des Cabildo an die Arbeit der vergangenen zwei Jahre im Projekt „El Alma de Mi Tierra“ an, das die Marke Producto de El Hierro stärken sollte.






