Der Inselrat von El Hierro hat am Donnerstag, 8. Januar, den Haushaltsplan für 2026 verabschiedet. Der Etat umfasst 65.079.108 Euro und liegt damit 11,9 Prozent über dem Vorjahr.
Worum es geht (TL;DR)
- El Hierro verabschiedet Haushalt 2026 über 65 Millionen Euro, 11,9 Prozent mehr als 2025.
- Soziales, Umwelt und Tourismus erhalten mit insgesamt 31 Millionen Euro die höchsten Mittel.
- Bruttoüberschuss von 11,2 Millionen Euro ermöglicht Investitionen ohne neue Schulden.
Die Zustimmung erfolgte ohne Gegenstimmen. Partido Socialista, Izquierda Unida-Reunir Canarias und Partido Popular stimmten dafür. Agrupación Herreña Independiente und Asamblea Herreña enthielten sich.
Besonders hoch dotiert sind die Bereiche Soziales mit 11,06 Millionen Euro, Umwelt mit 11,61 Millionen Euro sowie Tourismus und Transport mit 8,32 Millionen Euro. Diese Bereiche gelten als entscheidend für die strategische Entwicklung der Insel.
Stabile Finanzlage ermöglicht Investitionen ohne Schulden
Finanziell steht die Institution stabil da: Ein positiver Bruttoüberschuss von 11,2 Millionen Euro ermöglicht Investitionen ohne Schuldenaufnahme. Die öffentlichen Pro-Kopf-Ausgaben liegen bei 5.761 Euro. Damit zählt El Hierro zu den Regionen mit der höchsten Investition pro Einwohner.
17 Prozent des Budgets sind für Investitionen vorgesehen, 83 Prozent für laufende Ausgaben. Die Verteilung wurde durch den Wegfall außergewöhnlicher Ausgaben für La Bajada de La Virgen de Los Reyes 2025 beeinflusst. Zusätzliche Einnahmen aus dem wirtschaftlichen und steuerlichen Regime sowie staatliche Finanzierung stärken Infrastruktur und wesentliche Dienstleistungen.
Cabildo-Präsident Alpidio Armas sagte, El Hierro freue sich über einen Haushalt, der das Leben der Menschen verbessern und öffentliche Investitionen konsolidieren solle. Wirtschafts- und Finanzministerin Ana González betonte, der Haushalt sei ein Schlüsselinstrument zur Erreichung der wirtschaftlichen und sozialen Ziele der Inselregierung.
Enthaltungen wegen fehlender Bürgerprioritäten
In der Plenardebatte verteidigten die Sprecher von Partido Popular und Izquierda Unida-Reunir Canarias den Haushalt als langfristig orientiert und sozialpolitisch fundiert. Agrupación Herreña Independiente und Asamblea Herreña enthielten sich, da der Budgetplan nicht ausreichend auf die Hauptanliegen der Bürger eingehe. Einige ihrer Änderungsanträge, wie Notfallmaßnahmen im Pozo de Las Calcosas und ein aktualisierter Wohnungsbericht, wurden jedoch integriert.











