El Hierro spricht über ein Clown-Projekt in Seniorenheimen, eine Senatsresolution zu Venezuela und Kuba sowie neue Regeln für San Isidro 2026 und weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Clown-Projekt für Senioren auf El Hierro gestartet
Die Inselverwaltung von El Hierro hat das Projekt "Intervención Clown" für das erste Halbjahr 2026 gestartet. Die Initiative soll das Umfeld im Gesundheitswesen menschlicher machen und das emotionale Wohlbefinden älterer Menschen verbessern.
Das Programm fand von Januar bis Juni im Centro Sociosanitario in Echedo und in der Seniorenresidenz auf El Pinar statt. Die kanarischen Schauspielerinnen und Clowns Isabel Morera und Isabel Bisshopp leiteten die Besuche und Schulungen. Sozialdezernent Amado Carballo betonte, der Alltag in den Einrichtungen solle humanisiert werden.
15.000 Euro für "Intervención Clown" bereitgestellt
Die Inselverwaltung stellte rund 15.000 Euro für die Maßnahme bereit. Damit unterstützte sie regelmäßige künstlerische Interventionen, die mit Bewohnern arbeiten und zugleich das Pflegepersonal schulen.
Morera erklärte, Lachen und positiver Humor sollten die Realität älterer Menschen zumindest kurzzeitig verändern. Die Figuren Clown Caprina und Clown Cotufa brachten Dynamik in die Häuser und förderten Kreativität, soziale Interaktion und emotionalen Ausdruck. Laut Projektbeschreibung soll dies auch das Personal entlasten.
Senat unterstützt Javier Armas bei Resolution zu Venezuela und Kuba
Javier Armas erhielt am Dienstag im spanischen Senat einstimmige Rückendeckung für eine Resolution. Er forderte die spanische Regierung auf, eine besondere humanitäre Reaktion auf die Lage in Venezuela und Kuba zu initiieren.
Die Initiative kam aus dem Parlamentarierblock und verwies auf historische Beziehungen der Kanaren zu beiden Ländern, die laut der Partei AHI besonders auf El Hierro familiär und migrationsbedingt verankert sind. Armas nahm zwei Änderungsanträge anderer Fraktionen an, woraufhin die Kommission für Iberoamerikanische Angelegenheiten den Text einstimmig annahm.
Senatsresolution fordert mehr Hilfe und NGO-Kooperationen
Die Resolution fordert eine Verstärkung humanitärer Hilfe und eine engere Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen. Sie sieht zudem Unterstützung für venezolanische und kubanische Bürger in Spanien vor und erkennt die Rolle der Kanaren in den Beziehungen zu beiden Ländern an.
In der Debatte würdigten die Sozialisten die Arbeit der spanischen Regierung, während die Volkspartei ein intensiveres Vorgehen forderte. Nach der Annahme erklärte Armas, die Kanarischen Inseln hätten wegen gemeinsamer Geschichte und familiärer Verbindungen eine moralische Verantwortung.
Valverde beschließt Regeln für Verkaufsstände bei San Isidro 2026
Der Stadtrat von Valverde hat Richtlinien für bis zu zehn Verkaufsstände und einen Food Truck bei den Fiestas de San Isidro 2026 beschlossen. Das Patronatsfest findet vom 8. bis 15. Mai rund um die Plaza de Santiago statt.
Interessierte sollen ihre Anträge bis zum 27. April einreichen, die Vergabe erfolgt per Verlosung am 29. April. Festtagsbeauftragte Yaiza Castañeda sagte, die Regeln sollten Organisation, Beteiligung und Qualität sichern. Bürgermeister Carlos Brito bezeichnete das Verfahren als transparent und verwies auf wirtschaftliche sowie soziale Impulse.






