El Hierro spricht über Defizite in Schulen und Gesundheit, neue Gastro-Abkommen und Streit um EU-Fischereiregeln sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
PSOE verlangt mehr Investitionen in Bildung und Gesundheit auf El Hierro
Sebastián Franquis hat von der Kanaren-Regierung eine dringende Antwort auf Infrastrukturdefizite verlangt. Der Sprecher der sozialistischen Fraktion im Regionalparlament kritisierte, dass der Haushaltsentwurf der autonomen Gemeinschaft für 2026 die gemeldeten Mängel in Schulen und Gesundheit nicht abbildete.
Franquis kündigte parlamentarische Anfragen und Gesetzesvorschläge an und verwies auf ungelöste Probleme, etwa in Gesundheitszentren und am IES Garoé. Ana González, kommissarische Präsidentin der Inselverwaltung von El Hierro, sprach von fehlender Planung und zu wenig Investitionen.
Inselverwaltung schließt auf Madrid Fusión neue Gastro-Abkommen
Die Inselverwaltung hat auf dem Kongress Madrid Fusión zwei Vereinbarungen zur Stärkung der Gastronomie getroffen. Sie vereinbarte die künftige Aufnahme El Hierros in das Programm Saborea España, eine nationale Plattform zur Vermarktung kulinarischer Destinationen auf Messen und in strategischen Märkten.
Zudem vereinbarte Cabildo-Präsident Alpidio Armas eine Zusammenarbeit mit dem Koch Jonay Armas, der die gastronomische Leitung im Mirador de La Peña und im Balneario Pozo de La Salud übernehmen soll. Das Paket sah auch Beratung und Schulungen für das Gastgewerbe sowie eine geplante Hotelfachschule vor.
AHI fordert im Cabildo flexiblere EU-Kontrollen für die Fischerei
Die Agrupación Herreña Independiente hat im Cabildo eine Initiative zur Anpassung des Europäischen Fischereikontrollreglements gestartet. Die Inselpartei erklärte, lokale Fischer hätten wachsende Sorgen wegen administrativer Hürden und digitaler Pflichten, die die handwerkliche und nachhaltige Fischerei erschwerten.
Die AHI kritisierte Vorgaben wie elektronische Voranmeldungen und Meldungen ab dem „Kilogramm null“, die nicht zur Arbeit kleiner Boote passten. In der Freizeitfischerei warnte sie, digitale Tools wie PescaREC könnten ältere Menschen ausschließen, und verlangte eine Überprüfung des Systems.
Valverde vereidigt Tania Ávila Brito als neue Stadträtin
Der Stadtrat von Valverde hat Tania Ávila Brito als neue Stadträtin vereidigt. Die Kommunalpolitikerin der PSOE trat die Nachfolge von Antonio Ramón Chinea Padrón an, der verstorben war.
Der Sekretär des Stadtrats verlas das Mandat der Zentralen Wahlkommission, das ihre Ernennung bestätigte. Ávila Brito hatte auf der PSOE-Liste bei den Kommunalwahlen am 28. Mai 2023 kandidiert, das Mandat war am 5. Januar 2026 in Madrid ausgestellt worden.











