Die Unión Sindical de Controladores Aéreos (USCA) warnt vor Personalengpässen in den von SAERCO betriebenen, privatisierten Kontrolltürmen. Besonders betroffen ist der Flughafen auf El Hierro, wo die Betriebszeiten während der Weihnachtszeit eingeschränkt wurden.
Worum es geht (TL;DR)
- Der Flughafen El Hierro operiert seit 21. Dezember nur von 8.30 bis 18.00 Uhr.
- Sieben von zehn Fluglotsen fielen aus, AENA plant Sanktionen gegen SAERCO.
- USCA warnt vor weiteren Engpässen durch unzureichende Ausbildung von Ersatzpersonal.
Seit dem 21. Dezember operiert der Flughafen auf El Hierro nur von 8.30 bis 18.00 Uhr. Diese Maßnahme, die bis zum 12. Januar galt, wurde wegen fehlender Fluglotsen getroffen. AENA erklärte, dass sieben der zehn Mitarbeiter ausfielen, was zu einer Umstrukturierung der Schichten führte. AENA plant, SAERCO wegen Vertragsverletzung zu sanktionieren.
Gewerkschaft kritisiert Personalplanung auf den Kanaren
USCA kritisiert, dass die von AENA und SAERCO genannten Personalzahlen die tatsächliche Verfügbarkeit nicht widerspiegeln. Dies beeinträchtige die Abdeckung von Betriebszeiten, Bereitschaften und sensiblen Diensten wie nächtlichen medizinischen Evakuierungen. Die Gewerkschaft betont, dass die unzureichende Planung bei der Ausbildung von Ersatzpersonal zu weiteren Engpässen führe.
Bereits im Juli hatte USCA das zuständige Ministerium gewarnt, dass fehlende Korrekturmaßnahmen die Kontinuität des Dienstes in Zeiten hoher Nachfrage gefährden könnten. Eine endgültige Lösung steht noch aus.
USCA fordert die Behörden auf, die Situation zu prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen, um die ordnungsgemäße Bereitstellung des essentiellen Flugsicherungsdienstes in privatisierten Türmen sicherzustellen.











