El Hierro hat im November das Programm zum Austausch von Managern und Technikern des Spanischen Netzwerks der Biosphärenreservate (RERB) durchgeführt. Die Initiative wird von der spanischen MaB-Kommission organisiert und vom Autonomen Organismus der Nationalparks (OAPN) finanziert. Sie ermöglicht den direkten Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen den Reservaten. Ziel ist es, die Verwaltung zu verbessern, gemeinsames Lernen zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen den Gebieten zu stärken.
Worum es geht (TL;DR)
- El Hierro führte im November ein Austauschprogramm für Manager von Biosphärenreservaten durch.
- Manager aus Ordesa-Viñamala besuchte die Insel, um Erfahrungen in Naturschutz und Entwicklung auszutauschen.
- Treffen mit lokalen Akteuren behandelten Herausforderungen wie Tourismus, Wassermanagement und Klimawandel.
Das Cabildo von El Hierro empfing den Manager des Biosphärenreservats Ordesa-Viñamala, Sergio García. In einem Treffen mit Inselpräsident Alpidio Armas betonten beide die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Reservaten. Sie wollen die Biodiversität besser erhalten, eine ausgewogene lokale Entwicklung fördern und die Gemeinschaften aktiv einbinden.
Erfahrungsaustausch zwischen Biosphärenreservaten auf den Kanaren
Der Präsident des Cabildo erklärte, der Austausch zeige, dass alle vorankommen, wenn Erfahrung und Wissen geteilt werden. Für El Hierro sei es eine Gelegenheit gewesen, die eigene Verwaltung zu präsentieren und von anderen Reservaten zu lernen. Sergio García lobte die Einbindung der lokalen Bevölkerung und die Kooperation mit allen Akteuren im Einklang mit der Nachhaltigkeitsphilosophie der Biosphärenreservate.
Die Teilnehmer besuchten verschiedene Naturräume der Insel und das Interpretationszentrum der Biosphäre in Isora. Diese Aktivitäten vertieften das Verständnis für die ökologische, kulturelle und landschaftliche Einzigartigkeit von El Hierro und die laufenden Projekte zur Erhaltung und nachhaltigen Entwicklung.
Die Agenda umfasste auch Treffen mit lokalen Akteuren, darunter Viehzüchter Francisco Febles. Dabei diskutierten sie Strategien zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen wie touristischer Druck, Wassermanagement und Anpassung an den Klimawandel.
Ein weiteres Treffen fand mit Alfredo Hernández statt, einem Techniker des Weinregulierungsrats. Hier tauschten die Beteiligten Erfahrungen im nachhaltigen Weinbau und der Erhaltung des Territoriums aus, um die Identität des herreñischen Weins zu stärken und einen verantwortungsvollen Weintourismus zu fördern.











