Raúl Acosta von der Agrupación Herreña Independiente (AHI) hat am Donnerstag in einer Parlamentskommission gefordert, ein Abkommen zu schaffen, das Studierenden von El Hierro, La Palma und La Gomera Plätze in Universitätsresidenzen sichert. Viele junge Menschen von den kleineren Kanarischen Inseln müssen ihre Heimat verlassen, um zu studieren – die vorhandenen Plätze reichen nicht aus.
Worum es geht (TL;DR)
- Studierende von El Hierro, La Palma und La Gomera sollen garantierte Plätze in Universitätsresidenzen erhalten.
- Auf 550 Wohnheimplätze der Universität La Laguna kamen über 1.400 Bewerbungen.
- Die Regierung prüft Abkommen mit Universitäten, um ein Mindestkontingent von 20 bis 30 Plätzen zu schaffen.
Acosta verwies auf die letzte Ausschreibung der Universität von La Laguna: 550 Plätze standen über 1.400 Bewerbungen gegenüber. Diese Diskrepanz zeige die Dringlichkeit des Problems. Ohne Wohnheimplatz hätten Studierende von den kleineren Inseln kaum eine realistische Chance, ihr Studium fortzusetzen.
Wohnraumhilfe für Studierende von El Hierro, La Palma und La Gomera
Die Idee, Wohnraum für Studierende von El Hierro zu sichern, ist nicht neu. Bereits Don Tomás Padrón habe ein ähnliches Projekt initiiert, erinnerte Acosta. Heute sei es an der Zeit, diese Idee wieder aufzugreifen und ein Mindestkontingent von 20 bis 30 Plätzen zu schaffen.
Die zuständige Ministerin bestätigte die Problematik und erklärte, dass bereits Gespräche mit den Universitäten laufen, um mögliche Abkommen zu prüfen. Ziel sei es, die Wohnraumhilfe über die Universitäten zu organisieren, ohne die Zugangskriterien zu verändern.
Der Ausbau des Wohnangebots sei in Planung, Bauprojekte benötigten jedoch Zeit. Acosta betonte, dass Studierende nicht jahrelang auf eine Lösung warten können. Er forderte, dass bereits ab der nächsten Ausschreibung Mindestplätze gesichert werden.











