Die Insel El Hierro hat am 1. Januar die Auswirkungen des isolierten Kaltlufttiefs Francis zu spüren bekommen. Die Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) hatte starke Regenfälle, Gewitter und heftige Windböen zwischen 9.00 und 18.00 Uhr vorhergesagt.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturm Francis brachte am 1. Januar starke Regenfälle und Windböen bis 80 km/h nach El Hierro.
- Die Aemet warnte vor Niederschlägen bis 20 Millimeter pro Stunde an südwestlichen Hängen.
- Die Bevölkerung wurde aufgefordert, exponierte Gebiete zu meiden und Gegenstände zu sichern.
Für El Hierro rechnete die Aemet mit Niederschlägen von bis zu 20 Millimetern pro Stunde, besonders an den nach Südwesten ausgerichteten Hängen. Die Schauer zogen von Westen nach Osten und fielen lokal stark und anhaltend aus.
Gleichzeitig brachte Sturm Francis Windböen aus Südwesten mit Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h, die vor allem in höheren und exponierten Lagen auftraten. Auch Gewitter waren auf der Insel möglich.
Sturm Francis zieht über die Kanaren
Francis bildete sich in der Nähe der Azoren und zog in Richtung Golf von Cádiz. Dabei transportierte er eine warme und feuchte subtropische Luftmasse. Die Interaktion mit einem stationären Tief über Skandinavien und hohem Druck im Nordatlantik erhöhte die Komplexität der Lage. Die Aemet warnte deshalb vor Unsicherheiten in der Entwicklung.
Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Aktivitäten in exponierten Gebieten zu vermeiden und vorsichtig zu fahren. Zudem sollten Gegenstände gesichert und nur offiziellen Informationen gefolgt werden.
Die intensivsten Auswirkungen wurden für den Nachmittag des 1. Januar erwartet. Die Instabilität sollte bis zum Morgen des 2. Januar andauern. Die Aemet plante, die Warnungen je nach Entwicklung des Systems zu aktualisieren.











