Turismo de Canarias hat die Webseite von El Hierro in das offizielle Portal der Kanarischen Inseln integriert. Ziel ist es, Ressourcen zu optimieren und Reisenden den Zugang zu Informationen zu erleichtern, ohne die Identität der Insel zu verlieren. José Manuel Sanabria, Vize-Tourismusminister der Kanaren, und Sara Sánchez-Romo, Direktorin für Digitales und Soziale Medien, stellten die Initiative dem Tourismussektor von El Hierro vor. Auch Alpidio Armas, Präsident des Cabildo von El Hierro, und Davinia Armas, die Tourismusministerin, nahmen teil.
Worum es geht (TL;DR)
- El Hierro wird in das offizielle Tourismusportal der Kanaren integriert.
- Die Insel behält ihre Identität, profitiert aber von gemeinsamer Infrastruktur.
- Andere Inseln verzeichneten nach Integration ein Wachstum von bis zu 1.500 Prozent.
Sanabria erklärte, die Integration sei Teil der digitalen Transformation der Kanaren. Sie soll den Informationsfluss ordnen und Doppelarbeit vermeiden. Der digitale Tourismusbereich sei zuvor fragmentiert gewesen, was zu unnötigen Kosten geführt habe.
Digitale Präsenz der Kanaren wird gestärkt
Wie bereits Fuerteventura, La Gomera und La Palma wird El Hierro nun Teil von holaislascanarias.com. Die Insel behält ihre lokale Identität und Kontrolle, profitiert jedoch von einer gemeinsamen technischen Infrastruktur und internationaler Sichtbarkeit.
Die herreñische Tourismusministerin sieht in der Zusammenarbeit die Chance, mehr Reisende zu erreichen und die technologische Ausstattung zu verbessern. Andere Inseln hätten bereits ein Wachstum von 1.500 Prozent erlebt.
Sara Sánchez-Romo betonte, dass die Integration die digitale Autorität stärkt und die Suchmaschinenplatzierung verbessert. Geordneter Inhalt erhöhe die Reichweite und Effizienz.
Touristische Angebote auf El Hierro werden ausgebaut
Durch die Integration erhält El Hierro Zugang zu einer Plattform in elf Sprachen, die auf achtzehn erweitert werden könnte. Die Insel kann nun europäische Standards der digitalen Zugänglichkeit erfüllen. Ein Marketplace für touristische Erlebnisse und ein Plan zur digitalen Vermarktung sollen folgen.
Das Portal bietet 82 Veranstaltungen und 467 touristische Ressourcen, darunter Naturparks, Aussichtspunkte und Sternenbeobachtungsplätze. Hinzu kommen 16 touristische Dienstleistungen, 288 Unterkünfte und 23 Restaurants. Die Themen reichen von Vulkan-Tauchen über lokale Gastronomie bis hin zu nachhaltigem Tourismus.
Frühere Erfahrungen auf anderen Inseln zeigen positive Effekte: Auf Fuerteventura stieg die organische Sichtbarkeit um 1.500 Prozent. La Gomera verzeichnete eine höhere Verweildauer und Interaktion der Nutzer. Auch La Palma konnte nach der Integration deutliche Zuwächse im organischen Traffic und in der Nutzerinteraktion verzeichnen. Sánchez-Romo betonte, dass es um nachhaltiges Wachstum gehe, das sich langfristig auszahle.











