El Hierro arbeitet an nachhaltigem Tourismus in El Pinar, investiert in Infrastruktur und verzeichnete ein Erdbeben südlich von La Restinga. Was die Insel aktuell bewegt.
Tourismusplan in El Pinar: Ministerin prüfte Fortschritt
Jéssica de León trieb den Tourismusplan in El Pinar voran. Die kanarische Tourismus- und Arbeitsministerin besuchte am Dienstag den Ort und informierte sich über den Plan für nachhaltigen Tourismus "Monte, Mar, Volcanes y Tradiciones", der mit rund 3,6 Millionen Euro kalkuliert ist. De León erklärte, der Plan solle lokale Ressourcen nutzen und das Tourismusmodell der Kanaren stärken. Die Maßnahmen ergänzen klassische Sonne-und-Strand-Angebote mit kulturellen und historischen Elementen auf El Hierro. Zudem lobte sie die Zusammenarbeit der beteiligten Verwaltungen und den planmäßigen Ablauf.
Tacorón, Wanderwege und Digitalisierung: Projekte laufen weiter
Jéssica de León kontrollierte mehrere Baustellen und Vorhaben in El Pinar. Sie überprüfte den Stand am Tacorón-Wanderweg und an Pergolen, die mit 616.433 Euro veranschlagt sind, sowie die geplante Fertigstellung des städtischen Wanderwegs von El Pinar für 353.000 Euro. Zudem gehört die Digitalisierung von Kulturgütern in Las Casas und Taibique für 60.151 Euro zum Paket. Der Plan zielt darauf, Besucher stärker über Unterkünfte hinaus auf die Insel zu lenken und Angebote im Gelände und an der Küste aufzuwerten.
Abfall, Solarstrom und Sport: Weitere Maßnahmen im Paket
Der Tourismusplan bündelt zusätzliche Infrastrukturprojekte. Genannt wurden unterirdische Abfallentsorgung für 236.824 Euro, ein nachhaltiger Park mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge für 244.398 Euro sowie Photovoltaikanlagen in La Restinga für 651.736 Euro. Außerdem sieht das Programm maritime Virtual-Reality-Erlebnisse für 369.472 Euro, Ausstellungsräume in Kulturgütern für 360.274 Euro und die Fertigstellung der Leichtathletikbahn für 737.229 Euro vor. Einige Maßnahmen sind bereits abgeschlossen, andere stehen noch an.
Inselverwaltung: Tourismusbeauftragte verwies auf weitere Inselprojekte
Davinia Suárez bekräftigte den Kurs der Inselverwaltung für nachhaltigen Tourismus. Die Tourismusbeauftragte des Cabildo von El Hierro sagte, die Maßnahmen in El Pinar würden zusammen mit anderen Inselprojekten El Hierro als nachhaltiges Reiseziel festigen. Sie nannte den Ecopaseo von Guinea und den künftigen astrophysikalischen Park von El Julan als Beispiele. Damit verband sie die Erwartung, dass Infrastruktur, Naturerlebnis und kulturelles Erbe stärker zusammenspielen.
Cruz de Las Casas: Fertigstellung bleibt auf den 3. Mai terminiert
Magaly González bestätigte den Zeitplan für ein zentrales Vorhaben in El Pinar. Die Tourismusbeauftragte der Gemeinde hob die Sanierung des Gebäudes hervor, das die Cruz de Las Casas beherbergen soll, und nannte den 3. Mai als geplanten Fertigstellungstermin. Das Projekt umfasst auch die Restaurierung eines Lagers und einer Zisterne sowie die Digitalisierung des Komplexes. Ziel ist es, die Geschichte der Cruz und die Bedeutung des Wassers für den Ort besser zu vermitteln.
Politik vor Ort: Bürgermeister dankte Regionalregierung für Unterstützung
Juan Miguel Padrón hob die Unterstützung der Regionalregierung für El Pinar hervor. Der Bürgermeister bedankte sich für den Besuch der Ministerin und betonte das klare Engagement der Regierung für die Gemeinde. Er äußerte zugleich die Hoffnung auf weitere Hilfe für noch ausstehende Projekte. Damit verband er die Erwartung, dass die laufenden Maßnahmen nicht isoliert bleiben, sondern weitere Investitionen nach sich ziehen.
Erdbeben südlich von La Restinga: IGN meldete Magnitude 2,6
Das Instituto Geográfico Nacional registrierte ein Erdbeben südlich von La Restinga. Das staatliche Institut meldete am Dienstag um 13.20 Uhr ein Beben der Stärke 2,6 mit einem Epizentrum bei 27.4819 nördlicher Breite und 17.9878 westlicher Länge. Nach Angaben des Instituto Geográfico Nacional lag das Hypozentrum in zehn Kilometern Tiefe, die Magnitude wurde als mbLg klassifiziert. Das Institut ordnete den Vorfall der regelmäßigen seismischen Aktivität auf El Hierro zu, die es fortlaufend überwacht.






