El Hierro registriert eine Erdbebenserie vor La Frontera, die PSOE in Valverde fordert sichere Badezonen, und die Theaterschule in La Frontera zieht nach einem Jahr Bilanz.
Erdbebenserie vor La Frontera registriert
Das Instituto Geográfico Nacional meldete am Samstag ein Erdbeben der Stärke 2,4. Der Erdstoß ereignete sich um 09.19 Uhr Ortszeit nordwestlich von La Frontera im Meer, das Hypozentrum lag in zehn Kilometern Tiefe. In der Nacht zuvor hatte das Institut bereits ein Beben der Stärke 1,9 westlich von La Frontera in sieben Kilometern Tiefe aufgezeichnet.
Am Freitagnachmittag war zudem ein Ereignis der Stärke 1,5 südwestlich von La Frontera lokalisiert worden – diesmal an Land, ebenfalls in zehn Kilometern Tiefe. Das Institut erklärte, geringere seismische Aktivität komme auf El Hierro und den Kanarischen Inseln relativ häufig vor und werde mit einem Messnetz an Land sowie im marinen Umfeld kontinuierlich überwacht.
PSOE Valverde fordert Plan für Badezonen und regelmäßige Wartung
Die PSOE-Fraktion im Stadtrat von Valverde verlangt einen dringenden Plan zur Verbesserung der Badezonen. Nach Besuchen an mehreren Stellen beschrieben die Sozialisten Mängel an öffentlichen Infrastrukturen: beschädigte oder fehlende Treppen, defekte Geländer, hervorstehende Metallteile, lose Bretter und Schmutzansammlungen. Für Charco Manso forderten sie mehr präventive Beschilderung.
Außerdem verlangt die Partei, Sauberkeit, Zugänglichkeit und Wartung der mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Badezone von Timijiraque zu gewährleisten. Kritik übten die Sozialisten auch am Zustand von Straßen, Gehwegen und Wegen in mehreren Dörfern, wo Regen das Pflanzenwachstum begünstigt habe. Als Beispiel nannten sie Isora, wo Reinigungsarbeiten nach der Absage der San-José-Feierlichkeiten wegen Regens unterbrochen und später wieder aufgenommen wurden.
Theaterschule La Frontera zieht Bilanz nach erstem Jahr
Die Escuela de Teatro de La Frontera hat ihr erstes Jahr abgeschlossen und drei Gruppen für Ausbildung und Kreation etabliert. Die kommunale Initiative wurde von der Asociación Cultural La Tierra que Suena umgesetzt, ermöglicht durch eine direkte Förderung des Ayuntamiento de La Frontera. Bürgermeister Pablo Rodríguez Cejas lobte Schüler, Familien, Lehrpersonal und den Verein für ein Jahr voller Lernen und Kultur.
Die Gruppen präsentierten im ersten Jahr mehrere Aktivitäten und Aufführungen. Die Sieben- bis Neunjährigen zeigten "Nueva Caperucita" und sollten am Donnerstag, 18. Juni, um 20 Uhr im Espacio Cultural El Cine "Aventuras Disney" aufführen. Die Zehn- und Elfjährigen wirkten unter anderem bei "Alicia en las Maravillas" und der Dreikönigsparade mit und sollten am selben Abend um 20.30 Uhr "De diosas y dioses griegos" auf die Bühne bringen.





