Am Freitag, 21. November, hat der Hafen von La Estaca auf El Hierro das ozeanographische Forschungsschiff Ramón Margalef empfangen. Die Veranstaltung bot der Öffentlichkeit die Gelegenheit, eine der bedeutendsten marinen Forschungsinfrastrukturen Spaniens kennenzulernen.
Worum es geht (TL;DR)
- Das Forschungsschiff Ramón Margalef machte am 21. November in La Estaca auf El Hierro fest.
- Kostenlose Führungen zeigten Labore, akustische Systeme und unbemannte Unterwasserfahrzeuge an Bord.
- Das Schiff trägt seit 2011 zu Studien über Meeresböden, Biodiversität und Klimawandel bei.
Zwischen 15.00 und 19.00 Uhr fanden Führungen in kleinen Gruppen statt, um das Innere des Schiffes und seine wissenschaftliche Ausrüstung zu erkunden. Der Eintritt war kostenlos, jedoch war eine vorherige Anmeldung über die dafür eingerichtete Webseite erforderlich. Der Zugang erfolgte ausschließlich zu Fuß, und es wurde empfohlen, rechtzeitig zu erscheinen.
Forschungsschiff Ramón Margalef auf El Hierro
Der Ramón Margalef ist 46,7 Meter lang und 10,5 Meter breit. Das Forschungsschiff kann bis zu zehn Tage ununterbrochen auf See operieren. Gebaut von Astilleros Armón in Vigo und 2011 vom Stapel gelaufen, gehört es zu den fortschrittlichsten Schiffen der Flotte des IEO-CSIC. An Bord befinden sich mehrere Labore zur Sammlung und Analyse von Meeresproben, modernste akustische Systeme und unbemannte Unterwasserfahrzeuge (ROV), die Studien vom Meeresboden bis zur Oberfläche ermöglichen.
Die Veranstaltung sollte der Öffentlichkeit die Arbeit der Meereswissenschaftler näherbringen und zeigen, wie Ökosysteme, Fischbestände und ozeanische Prozesse untersucht werden. Der Geopark El Hierro hob die Bedeutung solcher Bildungsaktivitäten hervor, die die Verbindung der Gesellschaft zum Meer stärken und die Bedeutung der Forschung für den Erhalt und die nachhaltige Entwicklung der Inselumgebung verdeutlichen.
Der Ramón Margalef hat an zahlreichen wissenschaftlichen Kampagnen im Atlantik und Mittelmeer teilgenommen und zum Wissen über Meeresböden, Biodiversität und die Auswirkungen des Klimawandels auf ozeanische Ökosysteme beigetragen. Seine Anwesenheit auf El Hierro bot Einheimischen und Besuchern eine einzigartige Gelegenheit, Wissenschaft hautnah zu erleben.











