Raúl Acosta von der Agrupación Herreña Independiente (AHI) hat am Montag, 15. Dezember, im Parlament eine Gesetzesänderung gefordert. Ziel ist es, die Nutzer der Piers im Hafen von La Restinga von den Gebühren zu befreien, solange die Renovierungsarbeiten andauern.
Worum es geht (TL;DR)
- Raúl Acosta fordert Gebührenbefreiung für Pier-Nutzer in La Restinga während der Renovierungsarbeiten.
- Der Abgeordnete kritisiert die Erhebung von Gebühren trotz eingeschränkter Nutzbarkeit durch Wasser- und Stromausfälle.
- Eine Änderung des Haushaltsplans 2026 soll die Gebührenbefreiung während der Bauzeit gesetzlich ermöglichen.
Acosta erklärte, dass das Projekt erst in der aktuellen Legislaturperiode vorangetrieben wurde, obwohl es schon früher hätte umgesetzt werden sollen. Er lobte die Anstrengungen der zuständigen Behörde, die Infrastruktur endlich in Angriff genommen zu haben.
Der Abgeordnete kritisierte jedoch die fortgesetzte Erhebung von Gebühren für Piers, die aufgrund von Wasser- und Stromausfällen nicht voll nutzbar seien. Er bezeichnete dies als ungerecht und unlogisch, da es die lokale Wirtschaft und die nautischen Aktivitäten beeinträchtige.
Gesetzesänderung zur Gebührenbefreiung während der Bauarbeiten
Acosta betonte, dass La Restinga besonders von der Migrationskrise betroffen war und Solidarität gezeigt habe. Daher sei es gerecht, die Bewohner und Bootsbesitzer zu entlasten. Der zuständige Minister räumte ein, dass eine gesetzliche Änderung nötig sei, um die Gebührenbefreiung rechtlich abzusichern.
Acosta kündigte an, eine Änderung des Haushaltsplans 2026 der Kanarischen Inseln vorzuschlagen, um die Gesetzgebung zu ändern. Ziel ist es, die Gebührenbefreiung während der Bauarbeiten gesetzlich zu ermöglichen.
Die vorgeschlagene Änderung sieht vor, dass keine Gebühren erhoben werden, wenn die Nutzung des Hafens durch Bauarbeiten erheblich eingeschränkt ist. Die Befreiung soll während der gesamten Bauzeit gelten.
Acosta erklärte, dass die betroffenen Gebühren zwischen 50.000 und 60.000 Euro liegen. Er betonte, dass es notwendig sei, die Gesetzgebung zu ändern, um eine gerechte Lösung zu finden. Die Investitionen in den Hafen seien erheblich, und es sei unlogisch, einfache Probleme nicht zu lösen.











