Die kanarische Bildungsbehörde hat die Reichweite des sogenannten "Bono Infantil" für das Schuljahr 2025/26 deutlich ausgeweitet. Die Maßnahme soll die Einschulung von Kindern im Alter von null bis drei Jahren unterstützen und erreicht nun mehr Familien als zuvor.
Worum es geht (TL;DR)
- Die Kanaren weiten den Bono Infantil aus und unterstützen 1.960 Familien mit fast fünf Millionen Euro.
- Der Zuschuss deckt bis zu 100 Prozent der Betreuungskosten für Kinder bis drei Jahre ab.
- Über 125 Einrichtungen nehmen teil, die Einkommensgrenze wurde auf 52.724 Euro erhöht.
Mit einer Gesamtinvestition von 4.988.886 Euro wird die Hilfe an 1.960 Familien vergeben, fast 500 mehr als im Vorjahr. Insgesamt gingen 2.534 Anträge ein, was laut der Regierung die Bedeutung dieser Unterstützung für die frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstreicht.
Bildungsunterstützung auf den Kanaren wird ausgebaut
David Crego, Generaldirektor für Schulverwaltung, erklärte, der "Bono Infantil" habe sich als effektives Mittel erwiesen, um mehr Familien zu erreichen und wirtschaftliche Hürden abzubauen. Der Anstieg der Begünstigten zeige, dass das erhöhte Budget einen realen Einfluss auf die Haushalte habe.
Laut Crego wachse das Programm nicht nur zahlenmäßig, sondern auch territorial, da immer mehr Gemeinden und Zentren teilnehmen. Ziel sei es, Chancen von frühester Kindheit an zu erweitern und Gleichheit sowie Vereinbarkeit zu stärken.
Die Bildungsbehörde plant, die gesamten fünf Millionen Euro des Budgets für 2025/26 zu nutzen, fast zwei Millionen mehr als zuvor. Dies ermöglicht eine breitere Abdeckung der Schulungskosten. Für Kinder bis zu einem Jahr deckt der Zuschuss 100 Prozent der Kosten, für ältere Kinder 89 Prozent.
Mehr Einrichtungen und höhere Einkommensgrenzen
Die Zahl der teilnehmenden Einrichtungen stieg auf über 125, mit neuen Gemeinden wie Valverde und Pájara. Die Einkommensgrenzen wurden um 10.000 Euro erhöht, sodass Familien mit bis zu 52.724 Euro Jahreseinkommen profitieren können.
Der "Bono Infantil" ist Teil der Strategie der Bildungsbehörde, die frühkindliche Bildung zu stärken und Familien bei den Kosten zu unterstützen. Die Maßnahme soll die Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern.











