Der kanarische Landwirtschaftsminister Narvay Quintero hat am Dienstag, dem 11. November, gemeinsam mit dem Präsidenten des Cabildo von El Hierro, Alpidio Armas, und dem Bürgermeister von El Pinar, Juan Miguel Padrón, den Standort für ein neues Bewässerungsbecken festgelegt. Es soll die Wasserversorgung für die Landwirtschaft in der Region verbessern.
Worum es geht (TL;DR)
- Neues Bewässerungsbecken auf El Hierro soll die Wasserversorgung für die Landwirtschaft verbessern.
- Das Becken fasst bis zu 95.000 m³ und ergänzt zwei neue Entsalzungsanlagen.
- Standort Las Rosas kann 94,92 % der landwirtschaftlichen Fläche der Region versorgen.
Quintero stellte die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie vor, die verschiedene Standortoptionen analysiert hat. Auf dieser Grundlage kann das Cabildo die notwendigen Schritte einleiten, um die Grundstücke bereitzustellen. Anschließend wird die Regierung der Kanarischen Inseln das endgültige Projekt an der geeignetsten Stelle ausarbeiten.
Neues Bewässerungsbecken verbessert Wasserversorgung auf El Hierro
Der Minister erklärte, dass das Projekt die Wasserversorgung für die Landwirtschaft auf El Hierro erheblich verbessern wird. Es ergänzt weitere Maßnahmen der Regionalregierung, darunter die Installation von zwei Entsalzungsanlagen mit einer Gesamtkapazität von 2.600 m³ pro Tag sowie Modernisierungsprojekte für Wasserinfrastrukturen wie das Unterstützungsnetz San Andrés-Isora und ergänzende Arbeiten am Bewässerungsnetz von El Golfo.
Das geplante Becken wird zwischen 85.000 und 95.000 m³ fassen und mit einer PVC-Folie abgedichtet. Das Design berücksichtigt die geotechnischen und orografischen Bedingungen des Geländes. Das Projekt umfasst auch Erdarbeiten, Entwässerung, Kontrollschächte, Regulierungssysteme, Überlauf, Zugänge, Beleuchtung und eine Umzäunung.
Las Rosas als optimaler Standort ausgewählt
Unter den fünf untersuchten Alternativen empfiehlt der Bericht die Zone Las Rosas als optimalen Standort. Die geringe Neigung, die günstige Topografie sowie die gute Erreichbarkeit von der Straße HI-4 machen diesen Standort ideal. Er würde die Kosten für die Anpassung reduzieren und könnte 94,92 % der potenziellen landwirtschaftlichen Fläche der Region versorgen. Die Nähe zum Bewässerungsnetz Hoya de los Roques und die Lage zwischen zwei natürlichen Wasserläufen erleichtern die Wasseraufnahme und den Abfluss zum Überlauf.











