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    Fuerteventura Nachrichten 17. November 20252 Min. Lesedauer

    Ärzte auf Fuerteventura wegen tödlicher Fehldiagnose angeklagt

    Ärzte auf Fuerteventura wegen tödlicher Fehldiagnose angeklagt
    Ärzte auf Fuerteventura wegen tödlicher Fehldiagnose angeklagt — Foto: Archivbild

    Fünf Ärzte des Servicio Canario de Salud, die 2018 im Krankenhaus Virgen de la Peña auf Fuerteventura arbeiteten, stehen vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, durch fehlerhafte Diagnosen und unzureichende Behandlung den Tod eines 22-Jährigen verursacht zu haben. Zwei Jahre Haft und vier Jahre Berufsverbot werden gefordert.

    Worum es geht (TL;DR)

    • Fünf Ärzte aus Fuerteventura sind wegen fehlerhafter Diagnose und Behandlung eines 22-Jährigen angeklagt.
    • Tuberkulose wurde trotz Risikopatienten-Historie nicht rechtzeitig erkannt, Patient starb an septischem Schock.
    • Staatsanwaltschaft fordert zwei Jahre Haft und vier Jahre Berufsverbot für die Mediziner.

    Schwere Vorwürfe gegen fünf Mediziner

    Angeklagt sind drei Notfallmediziner, ein Gastroenterologe und ein Chirurg. Laut Staatsanwaltschaft trugen ihre Entscheidungen zum Tod von Pedro Fariña Monjero im Februar 2018 bei. Der Patient, der an Morbus Crohn litt, erhielt am 13. Februar 2017 seinen ersten Facharzttermin in Fuerteventura.

    Im folgenden Jahr suchte er mehrfach die Notaufnahme auf. Trotz seiner Vorgeschichte als Risikopatient erkannten die Ärzte eine Tuberkulose nicht rechtzeitig. Die Behandlung konzentrierte sich weiterhin auf die Crohn-Erkrankung.

    Operation und verschleppte Diagnose

    Pedro wurde operiert, wobei sein Dünndarm entfernt wurde. Danach entwickelte er hohes Fieber und eine schwere Lungenentzündung, die eine Aufnahme auf die Intensivstation erforderlich machte. Eine Röntgenaufnahme zeigte tuberkuloseverdächtige Schatten, die jedoch erst Tage später ausgewertet wurden.

    Auf der Intensivstation bestätigte eine Lumbalpunktion die fortgeschrittene Tuberkulose, die bereits das Rückenmark befallen hatte. Eine Heilung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.

    Immunsuppressive Therapie ohne Ausschluss von Tuberkulose

    Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass eine fehlerhafte Diagnose und unangemessene Behandlung die Krankheit verschlimmerten. Eine immunsuppressive Therapie wurde eingeleitet, ohne Tuberkulose auszuschließen. Ein rechtzeitiges Erkennen hätte den Tod verhindern können.

    Pedro starb an einem septischen Schock durch tuberkulöse Bronchopneumonie. Die Staatsanwaltschaft sieht einen direkten Zusammenhang zwischen den medizinischen Entscheidungen und seinem Tod.

    Mutter fordert Gerechtigkeit

    Die Mutter des Verstorbenen spricht von unermesslichem Schmerz und betont die Notwendigkeit der juristischen Aufarbeitung. Sie hofft, dass Verantwortlichkeiten geklärt und Gerechtigkeit erreicht wird. Der Prozess lenkt erneut die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Fall.

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