Das Cabildo de Fuerteventura hat ein bedeutendes archäologisches Projekt gestartet. Es zielt darauf ab, die Fundstätten der Ureinwohner zu erforschen und zu bewahren. Die Inselregierung arbeitet dabei mit der Universität von Las Palmas de Gran Canaria zusammen und investiert 300.000 Euro.
Worum es geht (TL;DR)
- Cabildo de Fuerteventura investiert 300.000 Euro in dreijähriges archäologisches Forschungsprojekt.
- Universität Las Palmas untersucht ab 2025 Fundstätten der Ureinwohner systematisch.
- Ausgrabungen beginnen 2026, Öffentlichkeit wird in Dokumentation und Vermittlung einbezogen.
Kanaren fördern archäologische Forschung auf Fuerteventura
Rayco León, Inselrat für Kulturerbe, erklärte, dass dies das erste spezifische Abkommen zur Erforschung des Kulturerbes sei. Ziel ist die Erweiterung des Wissens über die Fundstätten. Das dreijährige Abkommen könnte neue Erkenntnisse über frühere Besiedlungen liefern.
León betonte die Bedeutung des Projekts für die Forschung und den Erhalt der Fundstätten. Die systematische Untersuchung ermöglicht es, den Zustand der Standorte zu analysieren und Maßnahmen gegen Verfall zu planen.
Wissenschaftliche Analyse und Schutz der Fundstätten
Das Abkommen umfasst die wissenschaftliche Untersuchung und Dokumentation der Fundstätten. Ziel ist es, Schutzmaßnahmen zu entwickeln, die das archäologische Erbe sichern. Die Universität von Las Palmas de Gran Canaria bringt ein interdisziplinäres Team ein, um eine umfassende Analyse zu ermöglichen.
Vorbereitung auf Ausgrabungen ab 2026
Im Jahr 2025 konzentrieren sich die Arbeiten auf Dokumentation und Voranalyse. Dazu gehören Geländebegehungen und die Bewertung des Erhaltungszustands. 2026 sollen die Ausgrabungen beginnen.
Die Vorbereitung soll sicherstellen, dass die Arbeiten effizient und wissenschaftlich fundiert ablaufen. Die erhobenen Daten bilden die Grundlage für das Verständnis der Fundstätten.
Öffentlichkeit wird in das Projekt einbezogen
Rayco León betonte, dass die Öffentlichkeit in das Projekt einbezogen wird. Die Dokumentation wird zugänglich gemacht, um das Bewusstsein für das kulturelle Erbe zu stärken.
Die Information der Öffentlichkeit soll Verständnis und Wertschätzung für die archäologischen Schätze fördern und Fuerteventuras Geschichte sichtbar machen.
Langfristige Wirkung für Kulturerbe und Denkmalschutz
Das Projekt setzt einen Schwerpunkt auf Kulturerbe und Denkmalschutz. Es soll die wissenschaftliche Kenntnis der prähistorischen Geschichte erweitern und die Erhaltung der Fundstätten sichern.
Es leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Bewahrung der historischen Identität der Insel.











