Fuerteventura und der gesamte kanarische Archipel haben an diesem Wochenende zwei amtliche Vorwarnungen der Dirección General de Emergencias erhalten. Die kanarische Regierung rief aufgrund von Calima und ungünstigen Küstenbedingungen die Situation Prealerta aus, basierend auf Daten der spanischen Wetteragentur AEMET und weiteren Quellen.
Worum es geht (TL;DR)
- Kanaren erwarten ab Samstag verstärkte Calima mit Staubkonzentrationen über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter.
- Gelber Alarm für Fuerteventura gilt Sonntag und Montag, Sichtweiten sinken auf 3.000 Meter.
- Gefährliche Küstenbedingungen mit Wellenhöhen bis drei Metern an Nord- und Westküsten erwartet.
Calima verstärkt sich über das Wochenende
Ab Samstag, 22. November, 21.00 Uhr, wird im gesamten Gebiet der Comunidad Autónoma de Canarias mit zunehmender Calima gerechnet. Für Fuerteventura aktivierte AEMET am Sonntag, 23. November, ab 8.00 Uhr den gelben Alarm. Der Calimaeinfluss bleibt auch am Montag, 24. November, bestehen – mit Warnstufen von 0.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Die Staubkonzentrationen sollen auf den östlichen Inseln stark ansteigen. Für Fuerteventura werden am Sonntag über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter erwartet. Die Sichtweiten könnten auf rund 3.000 Meter sinken, was den Flugverkehr beeinträchtigen und gesundheitliche Folgen haben kann. Besonders Menschen mit chronischen Erkrankungen sollten die Selbstschutzempfehlungen der Dirección General de Emergencias beachten.
Gefährliche Küstenbedingungen an Nord- und Westküsten
Zusätzlich gilt ab Samstag, 22. November, 6.00 Uhr, eine Vorwarnung wegen gefährlicher Küstenbedingungen. Betroffen sind die Nord- und Westküsten von La Palma, El Hierro, Lanzarote und Fuerteventura sowie die nördlichen Küsten von La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria.
Die Vorhersagen deuten auf eine Verschlechterung des Seegangs hin, mit Wellenhöhen von zwei bis drei Metern und Nordostwind von 20 bis 38 Kilometern pro Stunde. Die Behörden sprechen von marejada bis fuerte marejada, verstärkt durch einen nördlichen Dünungslauf von etwa zwei Metern.
Behörden raten zur Vorsicht
Die Dirección General de Emergencias fordert die Bevölkerung auf, die Maßnahmen ernst zu nehmen und Hinweise zu beachten. Bei Calima sollten Aufenthalte im Freien vermieden, Fenster geschlossen und körperliche Anstrengungen reduziert werden. Im Küstenbereich wird geraten, exponierte Zonen zu meiden und Warnhinweise von Rettungskräften zu befolgen.











