Fernando Clavijo, Präsident der autonomen Regierung der Kanarischen Inseln, hat in seiner Neujahrsansprache 2026 als entscheidendes Jahr für den Archipel bezeichnet. Er forderte Verständnis und Dialog, um die Herausforderungen der Inseln zu bewältigen und die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern.
Worum es geht (TL;DR)
- Clavijo bezeichnet 2026 als entscheidendes Jahr und fordert Dialog zur Bewältigung der Herausforderungen.
- Er kritisiert mangelnde Unterstützung durch den spanischen Staat und warnt vor politischen Unsicherheiten.
- Die Kanaren erzielten 2025 Rekordwerte bei Beschäftigung und überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum.
Clavijo kritisierte 2025 als Jahr politischer Spannungen und mangelnder Unterstützung durch den spanischen Staat. Er hoffe, dass 2026 eine Phase der Zusammenarbeit beginne. Der Präsident warnte vor politischen Unsicherheiten, die das Vorankommen der Kanaren beeinträchtigen könnten, und rief zur Verteidigung regionaler Rechte auf.
Clavijo fordert Zusammenarbeit auf den Kanaren
In seiner Rede auf La Palma verteidigte Clavijo den "kanarischen Weg der politischen Arbeit". Er betonte die Notwendigkeit, staatliche Verpflichtungen einzufordern und negative Signale aus Europa zu bewältigen, besonders im Hinblick auf den zukünftigen Finanzrahmen der EU.
Clavijo räumte ein, dass die europäische Haushaltsplanung für 2028 bis 2034 eine Herausforderung darstelle. Er versicherte, dass die kanarische Gesellschaft geschlossen für den Schutz ihrer Landwirtschaft und Landschaft eintreten werde.
Der Präsident hob Fortschritte im Jahr 2025 hervor, darunter Reformen im Wohnungsbau und Verbesserungen im Gesundheitswesen. Wirtschaftlich erzielten die Inseln Rekordwerte bei der Beschäftigung und ein überdurchschnittliches Wachstum.
Wirtschaftlicher Aufschwung und soziale Verbesserungen
Clavijo würdigte die Arbeit der Menschen, die die Kanaren tragen, von Landwirten bis zu Lehrern und Unternehmern. Er hielt seine Ansprache auf La Palma, einem Symbol des Wiederaufbaus nach dem Vulkanausbruch.
Er kritisierte weiterhin den Staat für fehlendes Engagement bei Infrastrukturprojekten und Migration. Der Archipel habe erneut viele Migranten aufgenommen und ihnen mit Menschlichkeit begegnet.
Clavijo sprach von tiefgreifenden Veränderungen in Europa, die demokratische Werte gefährden könnten. Er äußerte den Wunsch, dass 2026 ein Jahr des Dialogs und der Einigung werde, um das Leben der Menschen zu verbessern.











