Fuerteventura investiert zehn Millionen Euro in Caleta de Fuste, schreibt 1,1 Millionen Euro für die Sanierung des Barranco del Ciervo aus und diskutiert über einen sicheren Parkplatz in Lajares. Die wichtigsten Entwicklungen auf der Insel im Überblick.
Antigua genehmigt 58 touristische Villen und neue Grünflächen
Die Stadtverwaltung von Antigua hat ein Erneuerungsprojekt der Firma Anjoca Canarias genehmigt. Es ist Teil des II. Plans zur Modernisierung von Caleta de Fuste und ermöglicht eine Investition von rund zehn Millionen Euro für 58 touristische Villen auf dem Gelände ehemaliger Firmenbüros.
Bürgermeister Matías Peña García erklärte, das Vorhaben umfasse auch eine 26.000 Quadratmeter große Grünfläche mit Spielplatz, Trainingszone, Pergolen und Bänken. Zudem ist eine Straßenverbindung geplant, die den Bereich mit dem Wohngebiet Montecastillo verbinden soll.
Cabildo schreibt 1,1-Millionen-Sanierung in Morro Jable aus
Das Cabildo von Fuerteventura hat die Sanierungsarbeiten am Barranco del Ciervo in Morro Jable ausgeschrieben. Die Maßnahme kostet 1,1 Millionen Euro und soll den hydraulischen Betrieb sowie die Wartungsbedingungen verbessern.
Präsidentin Lola García sagte, die Verwaltung optimiere den Wasserkreislauf auf der Insel und erfülle damit auch eine Forderung der Gemeinde Pájara. Wasserbeauftragter Adargoma Hernández erklärte, eine bessere Entwässerung in Barrancos und Flussläufen helfe, Überflutungen in der Regenzeit zu vermeiden.
PP fordert Asphalt und Beleuchtung für Parkplatz in Lajares
Der Partido Popular in La Oliva hat eine dringende Verbesserung des öffentlichen Parkplatzes in Lajares gefordert. Sprecher José Vicente Calero sagte, Asphaltierung und angemessene Beleuchtung sollten die Sicherheit von Anwohnern und Besuchern erhöhen, nachdem der PP das Thema mehrfach im Gemeinderat angesprochen hatte.
Die Populären kritisierten den Zustand der Fläche, die sich bei Regen in einen schlammigen Bereich verwandelt und Verkehr sowie Fußwege erschwert. Der Parkplatz sei zentrale Infrastruktur, besonders an Wochenenden und bei Veranstaltungen, und solle auch Handel und soziales Leben im Ort stützen.
Hospital General bietet Chirurgie-Training für Primärversorgung an
Das Hospital General de Fuerteventura hat vergangene Woche einen Kurs zur Chirurgie für Fachkräfte der Primärversorgung durchgeführt. Die Fortbildung nutzte biologische Modelle, damit die Teilnehmer Techniken wie Instrumentenhandhabung, Wundnaht, Abszessbehandlung und Lokalanästhesie realitätsnah üben konnten.
Der Fortbildungsbereich der Gesundheitsdienste auf Fuerteventura organisierte zwei praxisorientierte Sitzungen für 15 Fachkräfte aus mehreren Gesundheitszentren. Die Ärzte Lilian Llopiz und José Manuel Toscano leiteten den Kurs und planten eine weitere Ausgabe im Oktober für den Süden der Insel.
Antigua setzt Tollwutimpfung und Mikrochip-Identifizierung fort
Der Stadtrat von Antigua hat am Samstag, 18. April, die städtische Kampagne zur Tollwutimpfung und Identifizierung 2026 fortgesetzt. Bürgermeister Matías Peña García sagte, die Aktion komme in jede Gemeinde, um Tierhaltern die Einhaltung der Vorschriften zu erleichtern und Kosten zu senken.
Gesundheitsstadträtin Sandra Torres Soto erinnerte daran, dass Mikrochip und Impfung für Hunde, Katzen und Frettchen obligatorisch sind. Die Kampagne lief von 9.00 bis 13.00 Uhr in Triquivijate und von 16.00 bis 20.00 Uhr in Casillas de Morales, die Impfung kostete fünf Euro und die Identifizierung 15 Euro.





