Auf Fuerteventura haben in der Vorweihnachtszeit viele Unternehmen ihre Feiern abgehalten. Dabei wurde oft nicht nur gegessen, sondern auch Alkohol konsumiert. Die spanische Verkehrsbehörde DGT verstärkte daher ihre Alkohol- und Drogenkontrollen auf den Kanarischen Inseln.
Worum es geht (TL;DR)
- Die DGT verstärkt bis 21. Dezember 2025 Alkohol- und Drogenkontrollen auf den Kanaren.
- Alkohol war 2024 bei 28 Prozent der tödlichen Unfälle in Spanien ein Faktor.
- 452 von 937 tödlich verunglückten Fahrern hatten 2024 Alkohol oder Drogen im Blut.
Die Weihnachtskampagne "Campaña de control de Navidad" wurde am 16. Dezember 2025 in Las Palmas de Gran Canaria vorgestellt. Anwesend waren Anselmo Pestana, der Delegierte der spanischen Regierung auf den Kanaren, sowie weitere Vertreter der Verkehrsbehörde und der Organisation STOP Accidentes. Die Maßnahmen laufen bis zum 21. Dezember 2025.
Guardia Civil verstärkt Verkehrskontrollen auf den Kanaren
Die Guardia Civil und die Gemeindepolizei führten verstärkte Kontrollen durch, um riskantes Verhalten im Straßenverkehr zu minimieren. Alkohol und Drogen sind weiterhin Hauptursachen für schwere Unfälle. 2024 war Alkohol bei 12 Prozent der Unfälle in Spanien ein Faktor, bei tödlichen Unfällen sogar in 28 Prozent der Fälle.
Anselmo Pestana erklärte, dass Alkohol das Unfallrisiko um das Zwei- bis Fünfzehnfache erhöhe. Er betonte die Wichtigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Alkohol, besonders vor den Feiertagen.
Toxikologische Studie belegt Alkohol als Hauptursache
Die "Studie über toxikologische Befunde" ergab, dass 452 von 937 tödlich verunglückten Fahrern 2024 Alkohol, Drogen oder Psychopharmaka im Blut hatten. Alkohol war die häufigste Substanz. Die Sommerkampagne 2025 ergab bei 210.957 Kontrollen 4.480 Verstöße, davon 2.232 wegen Alkohol.
Die aktuellen Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit auf Fuerteventura in der Weihnachtszeit erhöhen.











