Fuerteventura spricht über neue Küstenschutz- und Fischereithemen, die Sanierung der Wasserversorgung in Tuineje und kommunale Sicherheitspläne in Caleta de Fuste sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Puerto del Rosario hat Küstenschutz und Fischerei mit der FEMP-Kommission beraten
Puerto del Rosario hat am Montag die Kommission für Fischerei, Küsten und Inseln der Spanischen Föderation der Gemeinden und Provinzen (FEMP) ausgerichtet. Bürgermeister David de Vera Cabrera, zugleich stellvertretender Vorsitzender der Kommission, empfing Vertreter aus Institutionen, dem Fischereisektor und dem Küstenschutz.
Inselpräsidentin Lola García betonte, Gesetze dürften nicht an der Realität der Fischer vorbeigehen. Diskutiert wurden unter anderem Generationswechsel, der Europäische Ozeanpakt, Änderungen der Küstenverordnung und lokale Entwicklung in Fischereigebieten.
Die Inselverwaltung hat die Wasserversorgung im Barrio Altavista in Tuineje erneuert
Die Inselverwaltung hat Arbeiten zur Reduzierung von Wasserverlusten im Barrio Altavista in Tuineje vorangetrieben. Sie begründete das Projekt mit veralteten und unzureichenden Leitungen in einem Viertel, das über Jahrzehnte unkoordiniert gewachsen war.
Lola García erklärte, eine Analyse und Gespräche mit Anwohnern sowie dem Rathaus hätten zur „Renovación de la Red de Altavista“ geführt. Der Wasserrat CAAF setzte ein Projekt von rund 300.000 Euro an, das sechs Monate dauern und neue Leitungen sowie Ventile für gezielte Abschaltungen bringen soll.
Antigua hat die Verlagerung von Nachtlokalen aus Caleta de Fuste vorbereitet
Antigua hat einen Bericht zur Verlagerung von Nachtclubs und Tanzlokalen aus touristischen und Wohngebieten von Caleta de Fuste beschlossen. Die Sicherheitskommission hatte festgestellt, dass sich dort die meisten Vorfälle und Gewaltverbrechen konzentrierten.
Bürgermeister Matías Peña nahm an der Sitzung mit María Jesús de la Cruz Montserrat als Vertreterin der Zentralregierung auf Fuerteventura sowie Guardia Civil und Ortspolizei teil. Die Verwaltung erklärte, die Sicherheit habe sich verbessert, alle Gewaltverbrechen 2025 seien aufgeklärt worden und mehr als 40 Verkehrskameras unterstützten die Überwachung.
Die Kanaren-Regierung hat 150.000 Euro für eine Fischhalle in Puerto del Rosario bewilligt
Die Kanaren-Regierung hat 150.000 Euro für den Bau einer Fischhalle in Puerto del Rosario bereitgestellt. Sie genehmigte dafür eine Kreditübertragung, weil die Mittel im Haushalt 2026 zunächst falsch zugeordnet worden waren.
Das Projekt richtete sich an die Handwerksfischer im Hafen und sah ein Gebäude für Annahme, Wiegen, Verarbeitung, Lagerung und Verkauf vor. Geplant waren unter anderem eine Auktionshalle, Lager, Büros, Sanitärbereiche sowie Kühl und Gefriertechnik auf 123,65 Quadratmetern Nutzfläche.
Der Tourismusverband hat mit der TUI Group Qualitätskurse für Hotels gestartet
Der Patronato Insular de Turismo von Fuerteventura hat zusammen mit der TUI Group ein Programm für Tourismus-Qualitätskurse gestartet. Die erste Sitzung fand im Secrets Bahía Real Resort & Spa statt, weitere Termine liefen bis zum 5. Juni auch im Royal Palm Resort & Spa.
210 Hotelangestellte nahmen an drei Modulen teil, die Service, Qualitätsführung sowie Restaurants und Bars abdeckten. Sabine Bartsch, Direktorin für Beratung und Qualitätsmanagement der TUI Group, leitete die Schulungen, Marlene Figueroa als Tourismusbeauftragte der Inselverwaltung hob den Nutzen für europäische Standards hervor.
Puerto del Rosario hat nach einem Motorradunfall zwei Schwerverletzte versorgt
Puerto del Rosario hat am 31. Mai zwei junge Menschen nach einem Motorradunfall schwer verletzt ins Hospital General de Fuerteventura gebracht. Der Unfall ereignete sich um 20.17 Uhr auf der Avenida Reyes de España.
Der kanarische Rettungsdienst Servicio de Urgencias Canario transportierte eine 26 Jahre alte Frau und einen 23 Jahre alten Mann mit medizinischer und Basisambulanz. Die Notrufzentrale CECOES 112 aktivierte die Einsatzkräfte, die Polizei nahm den Unfallhergang auf und leitete Ermittlungen ein.
Die Insel hat ein Erdbeben der Stärke 2,5 westlich von Fuerteventura registriert
Das Instituto Geográfico Nacional hat westlich von Fuerteventura ein Erdbeben der Stärke 2,5 registriert. Die Bevölkerung spürte das Beben, wie das Institut am Montag mitteilte.
Das Ereignis hatte sich am Sonntag um 22.35 Uhr ereignet. Das Institut gab eine Tiefe von vier Kilometern sowie die Koordinaten 28,47 Grad nördlicher Breite und 14,37 Grad westlicher Länge an.
Puerto del Rosario hat den Gran Baile de Taifas mit rund 9.000 Menschen gefeiert
Puerto del Rosario hat den Gran Baile de Taifas mit rund 9.000 Menschen auf dem Messegelände begangen. Die Veranstaltung am Freitag, 29. Mai, verband Musik, Gastronomie und Tanz und ehrte Menschen, die traditionelle Trachten pflegen.
Ein Expertengremium bewertete die Bemühungen um traditionelle Kleidung. Auftritte kamen unter anderem von der Escuela Insular de Música sowie Gruppen wie Tababaire und Parranda El Callao, dazu reisten Formationen von Lanzarote, Teneriffa und Gran Canaria an.
Tuineje hat eine Sommermesse zur Stärkung des lokalen Handels angekündigt
Gran Tarajal hat die XVII Feria de Oportunidades de Verano für den 6. und 7. Juni im Recinto Ferial angekündigt. Die Messe wurde von der Asociación de la Pequeña y Mediana Empresa de Tuineje „La Gavia“ organisiert und von Inselverwaltung und Rathaus unterstützt.
Mehr als zwanzig Geschäfte sollten teilnehmen, begleitet von Familienangeboten und Live-Musik. Die Handelsbeauftragte Lolina Negrín lud zum Besuch ein, Bürgermeister David Herrera betonte die wirtschaftliche Bedeutung, zudem war ein Shuttle zwischen Las Playitas und dem Messegelände vorgesehen.
Pájara hat eine Einigung mit Intersindical Canaria bei Kitas erzielt
Pájara hat eine Einigung mit der Gewerkschaft Intersindical Canaria erreicht, woraufhin die Organisation ihre Klage gegen die Gemeinde zurückgezogen hat. Es ging um bessere Arbeitsbedingungen für das Personal der Kindertagesstätten.
Bürgermeister Alejandro Jorge und Nuria Moares als Präsidentin der autonomen Organisation und zuständige Stadträtin trafen sich mit Personalvertretern und Gewerkschaftsberatern. Ein Gutachten hatte zuvor bestätigt, dass der Tarifvertrag des Gemeindepersonals auf die Organisation ausgeweitet werden konnte.
Antigua hat Frauen-Workshops zur beruflichen Eingliederung fortgesetzt
Antigua hat die Zusammenarbeit mit der Frauenvereinigung Arena y Laurisilva für Programme und Workshops fortgesetzt. Bürgermeister Matías Peña García erklärte, das Angebot richte sich an Frauen in prekären Lebenslagen und solle Sicherheit sowie berufliche Perspektiven schaffen.
Stadträtin América Soto Betancor kündigte den Workshop „Emplea tu poder“ für Mittwoch, 3. Juni, um 17.30 Uhr im Kulturzentrum von Caleta de Fuste an. Er sollte den Umgang mit Jobportalen erleichtern und wirtschaftliche Unabhängigkeit stärken.
Antigua hat die erste Präzisionsschießanlage für Druckluftwaffen eröffnet
Antigua hat die erste Präzisionsschießanlage für Druckluftwaffen auf Fuerteventura eröffnet. Der Club de Tiro Volcán de Gayría nahm die Anlage im Schießstand Morro Negro in Betrieb, unterstützt vom Ayuntamiento de Antigua.
Bürgermeister Matías Peña García und Sportdezernent Samuel Torres Mesa nahmen an der Eröffnung teil. Der Club bot eine 10 Meter Pistolenbahn und eine 25 Meter Gewehrbahn, stellte Ausrüstung bereit und verlangte für die Nutzung einen Versicherungsschutz.
Der Club Safaando Tigres hat ein Saisonabschlussturnier in Morro Jable angesetzt
Der Club Deportivo Safaando Tigres hat ein Saisonabschlussturnier in Morro Jable für den 3. Juni angekündigt. Es sollte von 17.00 bis 20.00 Uhr im Pabellón Municipal stattfinden und die Saisonbilanz des Basketballclubs aus dem Süden der Insel abrunden.
Der Verein erklärte, man habe viele Ziele erreicht und sei als Club weiter gewachsen. Am Turniertag sollten Spieler Anerkennungsdiplome erhalten, zudem dankte der Club den Familien sowie der Inselverwaltung und den Gemeinden Pájara und Tuineje für Unterstützung.
Die Inselverwaltung hat die FV-2 bei El Castillo gepflegt und die Sicht verbessert
Die Inselverwaltung hat zusammen mit dem Rathaus von Antigua die FV-2 bei El Castillo gepflegt und das Erscheinungsbild verbessert. Teams des Programms „Fuerteventura, schön von Natur aus“ bearbeiteten nach der Südseite nun 600 Meter der Nordseite.
Mehr als 2.000 Quadratmeter wurden gereinigt, Unkraut entfernt, Bewuchs zurückgeschnitten und Müll beseitigt. Die Arbeiten sollten die Sicht an Straße und Fußgängerwegen erhöhen und die Verkehrssicherheit für Fahrzeuge und Radfahrer auf einem der verkehrsreichsten Abschnitte der Insel stärken.





