Fuerteventura stand zuletzt unter einer Hitzewarnung mit Temperaturen bis zu 37 Grad. Gleichzeitig brachte die Atlantische Umweltkonferenz CAMA 2026 Fachleute und Institutionen auf der Insel zusammen.
Hitzewarnung der Kanaren-Regierung für Fuerteventura
Die Kanaren-Regierung hat eine Vorwarnung wegen hoher Temperaturen ausgesprochen. Grundlage waren Informationen der staatlichen Wetteragentur sowie weiterer Quellen im Rahmen des Notfallplans für meteorologische Risiken.
Die Warnung galt ab Sonntag, 24. Mai, um 11.00 Uhr. Besonders in südlichen Binnenregionen von Fuerteventura und Lanzarote konnten Temperaturen von bis zu 37 Grad erreicht oder überschritten werden. Die Regierung rief die Bevölkerung auf, die Selbstschutzempfehlungen der Generaldirektion für Notfälle zu befolgen.
CAMA 2026: Umweltkonferenz auf Fuerteventura
Die Umweltabteilung des Cabildo von Fuerteventura veranstaltete vom 4. bis 6. Juni die nächste Ausgabe der Atlantischen Umweltkonferenz CAMA. Damit brachte die Inselverwaltung erneut Fachleute, Institutionen und Unternehmen für den Umweltschutz zusammen.
Carlos Rodríguez, zuständiger Ratsherr, erklärte, die Konferenz habe den Austausch von Wissen ermöglicht, Allianzen gefördert und reale Lösungen für Umweltprobleme auf Fuerteventura angestoßen. Experten, Verwaltungen und Schlüsselakteure diskutierten Herausforderungen der Kanarischen Inseln, aktuelle Ansätze und künftige Maßnahmen.
Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und Klimawandel als Themen
Die Konferenz behandelte vier Themenfelder: Biodiversität, Kreislaufwirtschaft, Klimawandel sowie Kommunikation und Umweltbewusstsein.
Mehr als fünfzehn Experten hielten Vorträge und nahmen an Podiumsdiskussionen teil. Die Organisatoren setzten auf praxisnahe Debatten, die sowohl die Lage auf Fuerteventura als auch übergreifende Fragen für die Kanaren abbildeten und daraus konkrete nächste Schritte ableiteten.
Exkursion zur Biologischen Station von La Oliva
Am 6. Juni bot die CAMA 2026 eine Exkursion zur Biologischen Station von La Oliva an. Die Teilnehmer informierten sich vor Ort über laufende Projekte zur Erhaltung und Wiederherstellung von Lebensräumen sowie über Maßnahmen des Umweltmanagements auf Fuerteventura. Die Exkursion ergänzte das Konferenzprogramm um direkte Einblicke in die Arbeit im Gelände.
Breite Zielgruppe und offene Anmeldung
Die Anmeldung zur CAMA 2026 war online über eine Registrierungsseite der Inselverwaltung möglich. Die Veranstaltung richtete sich an die breite Öffentlichkeit, Fachleute, öffentliche Entscheidungsträger, Berater, Unternehmen und Organisationen aus dem Bereich Nachhaltigkeit. Ziel war es, Expertise zu bündeln und neue Mitstreiter für Umweltprojekte auf Fuerteventura zu gewinnen.





