Die Inselregierung von Fuerteventura hat am Dienstag acht saharauische Kinder empfangen, die im Rahmen des Programms „Vacaciones en Paz“ die Sommermonate auf der Insel verbringen. Das Hilfsprojekt ermöglicht es den Minderjährigen, den extremen Temperaturen und den schwierigen Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern von Tinduf in Algerien zu entkommen, wo das Thermometer mehr als 50 Grad Celsius erreichen kann.
Die offizielle Begrüßung fand im Plenarsaal des Cabildo statt. An der Zeremonie nahmen die Präsidentin des Cabildo, Lola García, der Regierungsrat für Soziales, Víctor Alonso, sowie weitere Mitglieder der Regierungskoalition und der Opposition teil. Die saharauische Gemeinschaft war durch ihren Präsidenten Ahmed Hasenna und Mohamed Ali Larbi, Delegierter der Frente Polisario auf Fuerteventura, vertreten. Auch Juan Valentín Cabrera von der Vereinigung Sahara Fuerte war anwesend.
Programm „Vacaciones en Paz“ auf Fuerteventura gestartet
Lola García und Víctor Alonso betonten während der Veranstaltung die Bedeutung dieses symbolischen Akts. Sie dankten der saharauischen Gemeinschaft, den Gastfamilien und allen beteiligten Organisationen. García hob hervor, dass das Projekt die Rechte der Kinder sowie den Kampf des saharauischen Volkes sichtbar mache.
Während ihres Aufenthalts auf Fuerteventura nehmen die Kinder an verschiedenen kulturellen und Freizeitaktivitäten teil. Dazu zählen Besuche von Sehenswürdigkeiten der Insel sowie gemeinsame Tage mit einheimischen Kindern und Familien. Ziel ist es, den Kindern nicht nur erholsame Ferien zu bieten, sondern auch ihre persönliche Entwicklung und ihr emotionales Wohlbefinden zu fördern.
Langjähriges Engagement für saharauische Kinder
Das Programm „Vacaciones en Paz“ wird seit mehr als zwanzig Jahren auf Fuerteventura und den übrigen Kanarischen Inseln durchgeführt. Organisiert wird es von der Asociación Canaria de Amistad con el Pueblo Saharaui in Zusammenarbeit mit den saharauischen Delegationen. Jedes Jahr ermöglicht die Initiative hunderten Kindern, einen Sommer fernab der Wüste zu erleben.











