Fuerteventura wirbt für Geschäftstourismus, der Partido Popular kritisiert Straßenschäden in Antigua, die Kanarischen Inseln werden erneut für ihr Konnektivitätsmanagement ausgezeichnet – und ein erster Fund der asiatischen Hornisse löst eine Warnung aus.
Fuerteventura wirbt auf der IMEX Frankfurt für MICE und Bleisure
Der Patronato Insular de Turismo hat Fuerteventura auf der IMEX Frankfurt 2025 als Ziel für Geschäftstourismus präsentiert. Die Inselverwaltung trat gemeinsam mit Turespaña und Promotur Turismo de Canarias als Co-Aussteller im spanischen Pavillon auf. Das Team führte zahlreiche Gespräche mit internationalen Einkäufern aus dem MICE-Sektor.
Hervorgehoben wurden das Kongresszentrum, besondere Veranstaltungsorte, spezialisierte Unterkünfte sowie direkte Flugverbindungen zu europäischen Drehkreuzen. Marlene Figueroa, Tourismusbeauftragte des Cabildo de Fuerteventura, erklärte, der MICE-Sektor passe zum angestrebten Profil der Insel und solle Diversifizierung und Nachhaltigkeit der Wirtschaft stützen. Laut Turespaña gab ein Geschäftsreisender in Spanien im Schnitt 258 Euro pro Tag aus.
PP Antigua fordert sofortige Reparaturen an Gemeindestraßen
Der Partido Popular hat in Antigua den Zustand mehrerer kommunaler Straßen kritisiert. Die Partei sprach von gravierendem Verfall und nannte besonders Antigua, Costa Antigua und El Castillo, wo Schlaglöcher und fehlende Wartung sichtbar seien. Toño Fránquiz, Vorsitzender der PP-Gestora in Antigua, erklärte, die Schäden belasteten Fahrzeuge und gefährdeten die Verkehrssicherheit.
Joana Verde, Sprecherin der PP im Stadtrat von Antigua, forderte sofortige Maßnahmen der Stadtverwaltung. Stark befahrene Straßen dürften nicht in diesem Zustand bleiben, sagte sie. Die Partei kündigte an, das Thema im Stadtrat weiterzuverfolgen, bis konkrete Schritte zur Verbesserung der Sicherheit beschlossen werden.
Kanarische Inseln gewinnen erneut Preis für Flugrouten und Konnektivität
Die Kanarischen Inseln haben bei Routes Europe erneut den Titel als bestes europäisches Ziel für Konnektivitätsmanagement gewonnen. Die Auszeichnung würdigt die Arbeit der kanarischen Tourismusbehörde beim Aufbau und der Entwicklung von Flugrouten. Fluggesellschaften haben den Archipel bereits viermal in dieser Kategorie gewählt; hinzu kommen zwei weitere Auszeichnungen bei World Routes.
Tourismusministerin Jéssica de León erläuterte, die Strategie setze auf Marktintelligenz, innovative Vermarktung und ein EU-konformes Anreizmodell. Es gehe nicht um höhere Besucherzahlen, sondern um neue Märkte und wertvollere Gäste für ein nachhaltigeres Modell. Derzeit bedienen 52 Airlines 765 Routen in 34 Länder – das entspricht 23,5 Millionen Sitzplätzen und bis zu 1.300 Flügen täglich.
Erster Fund der asiatischen Hornisse auf den Kanaren – Behörden warnen Bevölkerung
Die Regierung der Kanarischen Inseln hat den ersten Nachweis der asiatischen Hornisse auf dem Archipel bestätigt. In Las Palmas de Gran Canaria wurde ein Nest mit 93 Exemplaren entdeckt und von der Feuerwehr entfernt. Die Red de Alerta Temprana de Especies Exóticas Invasoras analysierte anschließend die Proben und bestimmte die Art. Gemeinsam mit der Stadt und der Inselverwaltung von Gran Canaria wurden Fallen in Parks aufgestellt.
Experten bewerteten den Fund im Frühjahr als günstig, weil Kolonien zu dieser Jahreszeit noch nicht reproduktionsfähig sind. Bürger sollten Sichtungen dem Notrufzentrum CECOES 1-1-2 oder per WhatsApp an RedEXOS melden und direkten Kontakt vermeiden. Allergiker gelten als besonders gefährdet; Nester sollten ausschließlich von Fachleuten und nachts entfernt werden.




