Fuerteventura hat Pläne zur Bewertung der Miesmuschel Perna perna auf den Weg gebracht. Fachgremien fordern eine neue wissenschaftliche Untersuchung der Bestände nach zwei Jahrzehnten Schonzeit. Die Ergebnisse sollen klären, ob eine Lockerung des Fangverbots ökologisch tragbar ist.
Worum es geht (TL;DR)
- Fuerteventura prüft nach 20 Jahren Schonzeit eine Lockerung des Muschelfangverbots.
- Eine wissenschaftliche Studie ab 2026 soll die Erholung der Bestände bewerten.
- Illegales Sammeln wird mit Bußgeldern bis zu 300.000 Euro bestraft.
Schonzeit schützt Muschelbestände auf Fuerteventura
Traditionell wurden auf Fuerteventura Meeresfrüchte gesammelt, was zu einem Rückgang der Miesmuschelpopulation führte. Seit 2004 gilt ein vollständiges Fangverbot, da illegales Sammeln die Bestände gefährdete und die Art bedrohte.
Erholung der Muschelbestände erfordert neue Daten
Jüngste Beobachtungen zeigen eine langsame Erholung der Muschelbestände. Eine wissenschaftliche Studie soll Daten zur Verbreitung und Fortpflanzung liefern, um festzustellen, ob das Sammeln in begrenzten Bereichen und Zeiten möglich ist.
Illegale Entnahme bleibt problematisch
Illegales Sammeln ist trotz des Verbots ein Problem. Die lange Küstenlinie und mangelnde Überwachung fördern dies. Moderne Technologien und Aufklärungskampagnen könnten Abhilfe schaffen.
Strenge Strafen für illegales Muschelsammeln
Das kanarische Fischereigesetz sieht hohe Bußgelder vor: leichte Verstöße 60 bis 300 Euro, schwere 301 bis 60.000 Euro, sehr schwere 60.001 bis 300.000 Euro.
Neue Untersuchung ab 2026 geplant
Die kanarische Regierung plant 2026 ein Forschungsprojekt zur Analyse der Muschelverbreitung und der ökologischen Bedingungen. Die Ergebnisse sollen zeigen, ob eine Lockerung der Schonzeit verantwortbar ist.











