Fuerteventura hat am Montag und Dienstag mit der Messe „Agrofuer“ eine neue Veranstaltung ins Leben gerufen. In Tuineje fand die Premiere statt, die die Wirtschaft in ländlichen Regionen fördern und die Vielfalt von Gastronomie, Handwerk und Kultur würdigen soll.
Das historische Zentrum von Tuineje bot den Rahmen für die Veranstaltung. Ziel war es, lokale Produkte, traditionelles Handwerk und die Kultur der weniger touristischen Zonen der Insel hervorzuheben. Damit sollte der wirtschaftliche Motor nicht nur in den Küstenregionen, sondern auch in ländlichen Gebieten gestärkt werden.
Fuerteventura setzt auf ländliche Entwicklung
Agrofuer ist Teil des Programms „Fuerte por Naturaleza“, das von der Tourismusbehörde initiiert und durch europäische Fördermittel der Next Generation EU finanziert wird. Die Veranstaltung soll touristisches Wachstum mit nachhaltiger Entwicklung im Inselinneren verbinden.
Das Cabildo von Fuerteventura und die Handelskammer der Insel schlossen am 6. August ein Abkommen, um die Idee zu verwirklichen. Beide Institutionen sehen in der Kooperation eine Chance, die Potenziale der Regionen abseits der klassischen Touristenorte zu nutzen. Ziel ist es, die ländliche Wirtschaft zu stärken, indem Traditionen sichtbarer gemacht und in Wert gesetzt werden.
Agrofuer: Ein Name mit Bedeutung
Der Name „Agrofuer“ setzt sich aus „Agro“ für Landwirtschaft und „Fuer“ für Fuerteventura zusammen. Er spiegelt den Kern des Projekts wider: die Förderung regionaler Produkte, traditioneller Berufe und der Kultur des Inselinneren.
Das Programm der Agrofuer bot eine Mischung aus Musik, Gastronomie und Kultur. Renommierte Köche der Insel präsentierten ihre Kreationen mit regionalen Zutaten. Auch das traditionelle Kunsthandwerk spielte eine Rolle, mit Workshops, die Einblicke in Techniken gaben.
Ein Fest für alle
Agrofuer richtete sich an Einheimische und Besucher Fuerteventuras. Ziel war es, die Besonderheiten der Insel in den Vordergrund zu rücken, von landwirtschaftlichen Produkten bis zum kreativen Schaffen der Menschen. Ein genaues Programm lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.

