Die kanarische Regierung stellt 249.815 Euro für die Renaturierung des Saladar de Jandía auf Fuerteventura bereit. Das Projekt ist Teil des von der EU finanzierten Plans zur touristischen Nachhaltigkeit der Kanaren.
Worum es geht (TL;DR)
- Die kanarische Regierung investiert knapp 250.000 Euro in die Renaturierung des Saladar de Jandía.
- Das Projekt ist Teil eines EU-finanzierten Plans für nachhaltigen Tourismus auf den Kanaren.
- Bis Juni 2026 werden alte Infrastrukturen zurückgebaut und über 9.000 Quadratmeter ökologisch rehabilitiert.
Der Plan will das touristische Modell nachhaltiger gestalten und wertvolle Naturräume schützen. Jéssica de León von der kanarischen Regierung erklärte, die Strategie umfasse auch den Schutz natürlicher Landschaften. Die Renaturierung soll die Küstenbereiche aufwerten und das öffentliche Bewusstsein für den Erhalt der Ökosysteme stärken.
Zusammenarbeit für nachhaltigen Tourismus auf den Kanaren
Das Cabildo von Fuerteventura unterstützt das Projekt und betont die Zusammenarbeit verschiedener Verwaltungen. Die Maßnahme knüpft an bereits durchgeführte Arbeiten an, um die Nachhaltigkeit des Küstenraums zu stärken. Alejandro Jorge, Bürgermeister von Pájara, hob die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor und nannte das Saladar de Jandía ein wichtiges Naturwahrzeichen.
Die Renaturierung umfasst den Rückbau obsoleter Infrastrukturen und die Wiederherstellung der ursprünglichen Geländemorphologie. Die Arbeiten sind in vier Phasen unterteilt. Zunächst wird eine alte Kläranlage entfernt, dann das Höhenniveau des Sumpfes angepasst. Anschließend erfolgt die ökologische Rehabilitation einer Fläche von über 9.000 Quadratmetern.
Einheimische Pflanzen für Fuerteventuras Küstenlandschaft
In der letzten Phase wird die landschaftliche Integration durch die Bepflanzung mit einheimischen Arten abgeschlossen. Insgesamt werden 104 Pflanzen gesetzt, darunter Chenoleoides tomentosa und Tamarix canariensis. Die Arbeiten sollen bis zum 30. Juni 2026 abgeschlossen sein und ein Zeichen für nachhaltige Entwicklung setzen.











