Seit dem 1. Dezember 2025 bietet das Allgemeine Krankenhaus auf Fuerteventura eine neue Einheit für ambulante Intensivpflege an. Die kanarische Gesundheitsbehörde bestätigte dies am 11. Dezember 2025. Der Dienst für Innere Medizin leitet die Einheit in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen.
Worum es geht (TL;DR)
- Fuerteventura startet seit 1. Dezember 2025 ambulante Intensivpflege für stabile Patienten zu Hause.
- Zehn Betreuungsplätze, drei Ärzte und fünf Krankenschwestern koordinieren die häusliche Versorgung.
- Kosten liegen 30 bis 50 Prozent niedriger als bei stationären Krankenhausaufenthalten.
Die HADO richtet sich an klinisch stabile Patienten mit festem Diagnosebild und klar definiertem Behandlungsschema. Ziel ist es, Krankenhausleistungen im häuslichen Umfeld zu erbringen. Das kann die Erholung beschleunigen, da Patienten in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.
Die Einheit besteht aus drei Ärzten und fünf Krankenschwestern. Sie koordinieren tägliche Hausbesuche, erstellen Pflegepläne und organisieren bei Bedarf diagnostische Untersuchungen im Krankenhaus.
Kanaren bauen ambulante Pflege aus
Zum Start gibt es zehn aktive Betreuungsplätze und fünf weitere, die bei Bedarf aktiviert werden können. Das Team nutzt zwei Fahrzeuge und verfügt über umfassende technische Ausstattung, um erweiterte medizinische Maßnahmen zu Hause durchzuführen.
Die Hospitalización a Domicilio erweitert das Krankenhaus ins häusliche Umfeld. Sie verkürzt stationäre Aufenthalte, verbessert die Nutzung der Krankenhausbetten und optimiert Ressourcen. Zudem liegen die Kosten um 30 bis 50 Prozent niedriger als bei herkömmlichen Aufnahmen.
Die Einführung auf Fuerteventura ist Teil einer Strategie zur Stärkung der ambulanten Intensivpflege auf den Kanaren. 2024 wurden 3.481 Patienten über dieses Modell betreut. Der SCS hat Einheiten auf Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, La Palma und El Hierro. Auf La Gomera erfolgt die Versorgung über Primärversorgung und Palliativpflege.
Mit der neuen Einheit modernisiert Fuerteventura seine Gesundheitsversorgung, entlastet das Hospital General und bietet Patienten eine sichere, menschliche Behandlung.











