Fuerteventura spricht über den Streit um den Flächennutzungsplan in Pájara, die Forderung nach besserem Notdienst in Antigua und Fortschritte bei der Wasserversorgung sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Pájara: Opposition wirft Bürgermeister Ausschluss beim PGOU vor
Die Opposition hat den Bürgermeister von Pájara wegen des neuen Flächennutzungsplans (PGOU) scharf kritisiert. Sie warf der Gemeindeführung vor, sie systematisch auszuschließen und das Dokument intransparent zu verwalten, obwohl der Plan die städtebauliche Entwicklung für Jahrzehnte festlegen sollte.
Die Lage hatte sich am 29.01.2026 zugespitzt, als Regierungsrat Manuel Miranda die Gemeinde besucht hatte, ohne die Oppositionsparteien zu informieren. AMF, Juntos por Pájara, Nueva Canarias und Partido Popular forderten Erklärungen, neue Kommissionen und die Rückkehr zu Dialog und Konsens.
Antigua: Petition verlangt 24-Stunden-Notdienst und Rettungswagen
Diana Sprenger hat in Antigua mehr als 5.000 Unterschriften an die Gesundheitsbehörden übergeben. Sie verlangte einen 24-Stunden-Notdienst und einen Rettungswagen im Gesundheitszentrum, weil Antigua und Betancuria keinen eigenen ärztlichen Notdienst hatten und Betroffene auf Hilfe aus Puerto del Rosario angewiesen waren.
Die Initiative aus Antigua, Betancuria und dem Valle de Santa Inés verwies auf 22 bis 27 Kilometer Anfahrtsweg und Verzögerungen von 30 bis 50 Minuten. Sprenger hatte die Petition nach mehreren Notfällen gestartet, der Tod ihres Sohnes im Mai 2025 hatte die Debatte zusätzlich geprägt.
Antigua: Aguas de Antigua meldet Effizienzsprung bei der Wasserversorgung
Aguas de Antigua hat die Wassereffizienz in Caleta de Fuste und Costa de Antigua nach eigenen Angaben auf 96 Prozent gesteigert. Das Unternehmen erklärte, damit kämen 96 von 100 Litern beim Verbraucher an, während in anderen Teilen der Insel weiter eine unzuverlässige Versorgung gemeldet wurde.
Die Gemeinde Antigua war Mehrheitsgesellschafter und hatte einen Sofortplan angestoßen, den Canaragua umsetzte. Innerhalb eines halben Jahres stieg die Effizienz von unter 90 auf nahezu 96 Prozent, zudem plante Aguas de Antigua Investitionen von mehr als 400.000 Euro in Photovoltaik und Infrastruktur.











