Die Inselverwaltung Fuerteventuras hat das Busnetz mit 173 zusätzlichen wöchentlichen Fahrten ausgebaut. Mehr als 10.000 zusätzliche Kilometer werden wöchentlich abgedeckt, 18 neue Fahrer wurden angekündigt. Verstärkt wurden vor allem die Linien 3, 16 und 5. Neu eingeführt wurde eine elektrische Expresslinie zwischen Puerto del Rosario, dem Flughafen und Caleta de Fuste. Inselpräsidentin Lola García und Verkehrsrat Luis González verwiesen darauf, dass die Nachfrage im Jahresvergleich um bis zu 54 Prozent gestiegen war.
Autobahnabschnitt Flughafen–Pozo Negro: Auftrag vergeben
Die kanarische Regierung hat den Bauauftrag für den Autobahnabschnitt vom Flughafen bis zur Kreuzung Pozo Negro vorläufig vergeben. Das Auftragsvolumen beträgt 193.682.934,86 Euro inklusive der kanarischen Umsatzsteuer IGIC. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium aus Sacyr Construcción, Cavosa Obras y Proyectos, AMC Construcciones y Contratas 2014 und Lopesan Asfaltos y Construcciones. Geplant sind ein 1,2 Kilometer langer Tunnel, ein 190 Meter langes Viadukt sowie Photovoltaik für die Beleuchtung.
Palmenschutz auf Fuerteventura: Genehmigungspflicht und Fachfirmen
Die Umweltbehörde der Inselverwaltung hat auf strenge Vorgaben für die Kanarische Palme Phoenix canariensis hingewiesen. Anlass waren Bürgeranfragen zur Pflege von Palmen in privaten Gärten. Für Arbeiten an wilden Palmen ist vorab eine Genehmigung erforderlich. Maßnahmen gegen Schädlinge wie den Roten Palmrüssler dürfen nur anerkannte Unternehmen durchführen. Bei Verdacht sollen Bürger GMR Canarias kontaktieren. Parallel läuft das EU-Projekt Palmac mit mehreren Partnern.
Cabildo fördert KI-Projekt "Intelligenz für alle" auf Fuerteventura
Die Inselverwaltung hat einen Vertrag mit dem Clúster Canarias Excelencia Tecnológica unterzeichnet und rund 125.000 Euro bereitgestellt, teils aus Mitteln des Kanarischen Entwicklungsfonds FDCAN. Inselpräsidentin Lola García, Technologierätin Carmen Alonso und CET-Präsident Ruperto José Santana unterzeichneten die Vereinbarung. Geplant sind Schulungen und Informationsformate zur verantwortungsvollen Nutzung Künstlicher Intelligenz – für Unternehmen, Schulen, Verwaltungspersonal und die Bevölkerung.
Tuineje: PP kritisiert Zustand der Ciudad Deportiva in Gran Tarajal
Der Partido Popular im Rathaus von Tuineje hat den Zustand der Ciudad Deportiva de Gran Tarajal kritisiert und die Koalition aus Coalición Canaria und PSOE für mangelnde Pflege verantwortlich gemacht. Fraktionssprecherin Esther Hernández forderte Sofortmaßnahmen und sprach von verpassten Chancen. PP-Ratsmitglied Abisay Padilla erinnerte daran, dass die Anlage früher für internationale Veranstaltungen geeignet gewesen sei, und nannte frühere Kooperationen mit Playitas Resort und Green Nature.
Pájara renoviert Spielplatz San Miguel in Morro Jable für 20.000 Euro
Der Stadtrat von Pájara hat die Renovierung des Kinderspielplatzes San Miguel abgeschlossen. Mehr als 20.000 Euro flossen in neue Ausstattung und einen sicheren Untergrund. Bürgermeister Alejandro Jorge erklärte, die Erneuerung von Spielplätzen habe Priorität, weil Sicherheit und Wohl der Kinder zählten. Alexis Alonso, erster stellvertretender Bürgermeister und zuständig für Bauwesen und Stadtplanung, bestätigte, dass die Arbeiten europäische Normen zur Sicherheit und Barrierefreiheit eingehalten hätten.
Tiscamanita: Trockenmauern, Drainage und neue Pergola
Das Programm "Fuerteventura, bonita por naturaleza" hat das Umfeld von Tiscamanita aufgewertet. Gemeinsam mit der Gemeinde Tuineje wurden in eineinhalb Jahren vier Projekte umgesetzt: Der Parkplatz an der FV-20 erhielt eine Drainage und Steinverkleidung, Trockenmauern gegen Erosion wurden wiederhergestellt, Anbauflächen vorbereitet und auf dem Dorfplatz eine Pergola errichtet, die Schatten spenden und die Nutzung der Plaza erleichtern soll.
Museo Arqueológico de Fuerteventura: Keramik der Majos im Ciclo Cultural
Das Museo Arqueológico de Fuerteventura hat eine neue Sitzung des Ciclo Cultural Majos veranstaltet. Die sechste Runde widmete sich keramischen und lithischen Objekten des Majo-Volkes. Kulturbeauftragter Rayco León betonte den Wert der archäologischen Vermittlung. Mercedes del Arco Aguilar vom Museo Arqueológico de Tenerife und Archäologin Ithaisa Abreu Hernández von PRORED erläuterten, wie Funde Einblicke in Alltag und Lebensweise der früheren Inselbewohner geben.
Wetter auf Fuerteventura: bis 30 Grad und starke Böen
Die staatliche Wetteragentur Aemet meldete wechselnde Bewölkung und sonnige Abschnitte. Auf den Kanaren wurden Temperaturen bis 30 Grad und lokal starke Windböen registriert. Auf Fuerteventura blieb es im Norden und Westen zeitweise bewölkt, sonst meist klar. Der Nordostwind wehte mäßig; im Inselinneren und im Süden traten starke Böen auf. Auf der Halbinsel Jandía schloss Aemet sehr starke Böen nicht aus. In Puerto del Rosario lagen die Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad.
Erstmals Gentherapie gegen Hämophilie B auf den Kanaren
Die Gesundheitsbehörde der Kanarischen Inseln hat erstmals eine Gentherapie gegen Hämophilie B angewendet. Ein 42-jähriger Patient erhielt die Behandlung im Hospital Universitario Nuestra Señora de Candelaria auf Teneriffa. Die Therapie Hemgenix kommt mit einer einzigen Infusion aus und kann Ersatztherapien über Jahre überflüssig machen. Sie richtet sich an Erwachsene mit schwerer oder mittelschwerer Hämophilie B ohne Antikörper gegen Faktor IX und verfügt über eine EU-weite Zulassung.
Kanarische Agrarverbände verteidigen eigenständigen POSEI
Der kanarische Agrarsektor hat eine gemeinsame Strategie zum Schutz des POSEI vereinbart und eine Integration des EU-Programms in nationale Pläne abgelehnt. Vertreter mehrerer Verbände verwiesen auf Artikel 349 des EU-Vertrags und forderten ausreichend europäische Mittel sowie eine Budgeterhöhung wegen steigender Kosten. Geplant ist ein Treffen mit Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez und Minister Ángel Víctor Torres; zudem wurden Mobilisierungsaktionen angekündigt.
Fecam fordert mehr Spielraum für kommunale Überschüsse auf den Kanaren
Die Federación Canaria de Municipios hat die Freigabe von Überschüssen für Wohnpolitik begrüßt, zugleich aber gefordert, dass Gemeinden ihre Ersparnisse nicht ausschließlich für den Wohnungsbau einsetzen müssen. Óscar Hernández, Vizepräsident der Fecam und Bürgermeister von Agüimes, betonte, auch soziale Programme benötigten langfristige Planung. Er kritisierte, dass die Stabilitätsregeln seit 2012 Kommunen mit gesunden Finanzen ähnlich einschränkten wie verschuldete Gemeinden.
Kanaren: Hilfe für Selbstständige bei Arbeitsunfähigkeit
Manuel Domínguez, Vizepräsident der Kanaren-Regierung und Wirtschaftsminister, hat das Programm IT für Selbstständige vorgestellt. Es sieht eine Entlastung bei Sozialversicherungsbeiträgen in den ersten zwei Monaten einer Arbeitsunfähigkeit vor: Die Regierung erstattet Beiträge, die in den ersten sechzig Tagen trotz Krankschreibung anfallen. Domínguez erklärte, die Kanaren seien landesweit die einzige Region mit dieser Unterstützung, und verwies zudem auf den Plan Concilia, die Nulltarifregelung und die IGIC-Befreiung.





