Fuerteventura diskutiert die Fährverbindung nach Cádiz, neue Naturpark-Pläne und den stockenden Rathausbau in Betancuria.
Rückendeckung für die Fähre Cádiz–Puerto del Rosario
Senatorin Paloma Hernández Cerezo hat sich für den Erhalt der Fährlinie Cádiz–Puerto del Rosario ausgesprochen. Sie sprach dazu mit Benito Núñez Quintanilla, Generalsekretär für Verkehr im Ministerium für Verkehr und Nachhaltige Mobilität.
Das Ministerium arbeitet an einer neuen Ausschreibung, die sich wegen eines Berichts des Rechnungshofs verzögert hat. Bei positivem Votum soll die Ausschreibung starten; innerhalb von vier Monaten soll Klarheit herrschen. Hernández Cerezo verwies auf die Bedeutung der Verbindung für Versorgung, Warentransport und Mobilität.
Bürgerbeteiligung für Naturpark-Pläne auf Fuerteventura
Die Inselverwaltung hat einen Beteiligungsprozess für die Pläne zur Ordnung der natürlichen Ressourcen in Jandía, Corralejo, Islote de Lobos und im ländlichen Park Betancuria gestartet. Präsidentin Lola García erklärte, die Entwurfsphase brauche Hinweise von Bürgern und beteiligten Akteuren.
Beiträge konnten bis zum 15. Juli über cabildofuer.es eingereicht werden. Danach folgt ein zweimonatiges Verfahren mit öffentlicher Information, Anhörung und Konsultation – parallel zur Abstimmung mit betroffenen Verwaltungen. Planungsrätin Nereida Calero betonte, die Pläne schafften Rechtssicherheit und hätten Vorrang vor anderen Instrumenten.
Rathausbau in Betancuria: Erneut gescheiterte Ausschreibung
Die Gemeinde Betancuria hat erneut eine Absage erhalten: Die Ausschreibung zur Sanierung und Fertigstellung des neuen Rathauses blieb ohne Ergebnis. Seit 24 Jahren ruht das Projekt, während Einwohner und Beschäftigte auf eine Lösung warten.
Bürgermeister Enrique Cerdeña sagte, der erneute Rückschlag belaste die Verwaltung und schade dem Ansehen des als historisch-künstlerisches Ensemble eingestuften Orts. Verschiedene Inselregierungen hätten den Baustart zugesagt, aber nicht umgesetzt. Das geplante Rathaus soll verstreute Büros unter einem Dach bündeln.
La Oliva setzt 6-Millionen-Euro-Programm für nachhaltigen Tourismus um
Die Stadtverwaltung La Oliva hat den Plan "Naturalmente La Oliva" vorangetrieben und dabei öffentliche Räume, Umweltmaßnahmen und Beschäftigungseffekte verknüpft. Das Projekt startete 2024 und erhielt rund 6 Millionen Euro aus den EU-Fonds Next Generation, gesichert durch die Abteilung für Wirtschaft und Finanzen unter Juan José Rodríguez.
Das Team um David Fajardo installierte unter anderem Photovoltaikanlagen in 15 öffentlichen Gebäuden und führte Elektrofahrzeuge für kommunale Dienste ein. Zudem wurden der Küstenbereich von El Cotillo geschützt und die Hornos de Cal restauriert. Bürgermeister Isaí Blanco betonte die Rolle von Umwelt und Kultur für die Entwicklung der Gemeinde.
53 SICTED-Auszeichnungen für Tourismusbetriebe auf Fuerteventura
53 Unternehmen und touristische Dienstleistungen haben Auszeichnungen des Systems für integrierte Qualität im Tourismus erhalten. Das Programm trägt das Patronato de Turismo de Fuerteventura gemeinsam mit der spanischen Regierung und der Spanischen Föderation der Gemeinden und Provinzen.
Tourismusbeauftragte Marlene Figueroa sagte, Qualität und kontinuierliche Verbesserung stärkten Fuerteventura als Reiseziel; der Sektor müsse sich an neue Anforderungen anpassen. Das System hat seine Handbücher aktualisiert und Nachhaltigkeit sowie Digitalisierung stärker einbezogen. Schulungen sollen künftig stärker virtuell stattfinden; Logo und Plattform sollen im Jahresverlauf modernisiert werden.
Kanarische Regierung startet Sommer-Kampagne mit einer Million Euro
Die kanarische Regierung wirbt mit einer neuen Kampagne für den Sommerurlaub auf den Kanarischen Inseln. Tourismusministerin Jéssica De León erklärte, das milde Klima mit durchschnittlich 26 Grad solle als Vorteil gegenüber sehr heißen Reisezielen herausgestellt werden.
Die Kampagne lief zwischen Juni und Juli auf dem spanischen Festland und den Balearen – in klassischen Medien und digital. Turismo de Islas Canarias erhöhte die Investition auf eine Million Euro und reagierte damit auf Unsicherheiten in internationalen Märkten. Viele nationale Gäste reisen individuell und mieten häufig ein Auto.
Sommeruniversität Puerto del Rosario: Thema Desinformation
Die Universidad de Verano de Fuerteventura hat ihre vierte Auflage im Centro Insular de Juventud abgeschlossen. Die Veranstaltung lief vom 22. bis 26. Juni und behandelte Informationsflut, Fake News und Gerüchte. Die Universitäten Las Palmas de Gran Canaria und La Laguna unterstützten das Programm und zertifizierten die Teilnahme.
In Vorträgen und Workshops sprach unter anderem Doktorin Lara Carrascosa über Algorithmen und Wahrheit; auch Desinformation zum Klimawandel war Thema. Präsidentin Lola García sagte, die Beteiligung der Universität La Laguna stärke die akademische Qualität. Bildungs- und Jugendrat Adargoma Hernández hob hervor, die Reihe stelle Wissen für Bürger bereit.
Semana Azul: Mehr als 300 Kinder erleben das Meer
Die Sportabteilung der Inselverwaltung hat die Semana Azul in Corralejo abgeschlossen. Zwischen dem 22. April und dem 4. Juni nahmen mehr als 300 Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse teil, darunter Kinder aus Aulas Enclave verschiedener Schulen.
Die Aktivitäten vermittelten nautische Grundlagen, Sicherheit im Meer und Respekt für die Küste. Sportminister Luis González sagte, das Programm ermögliche vielen Kindern den ersten Kontakt mit Wassersport und verbinde Lernen, Gemeinschaft und Bewegung. Nach Corralejo lief das Angebot in Puerto del Rosario weiter und sollte bis zum 17. Juni enden.
Weltweiter Facebook-Ausfall gemeldet
Nutzer haben einen weltweiten Ausfall von Facebook gemeldet. Betroffen waren unter anderem Spanien, die USA, Kanada, Argentinien und das Vereinigte Königreich; auch der Zugriff auf Messenger funktionierte zeitweise nicht.
Die Probleme begannen gegen 10 Uhr: Beiträge luden nicht, oder es erschienen Fehlermeldungen wie "Seite nicht gefunden". Auch die Startseite des Konzerns Meta zeigte eine Fehlermeldung an.






