Fuerteventura steht seit Freitag unter dem Einfluss des Sturmtiefs Emilia, das für unbeständiges Wetter sorgt. Der Sicherheits- und Notfalldienst des Cabildo de Fuerteventura überwacht die Lage in Abstimmung mit dem kanarischen Notrufzentrum. Obwohl keine schweren Zwischenfälle gemeldet wurden, rufen die Verantwortlichen zur Vorsicht auf.
Worum es geht (TL;DR)
- Sturmtief Emilia sorgt seit Freitag für Unwetter mit Überflutungen und Stromausfällen auf Fuerteventura.
- AEMET warnt für Samstag mit Orange vor Küstenphänomenen, Gelb gilt für Regen und Wind.
- Der Notfallplan bleibt aktiviert, Veranstaltungen sind ausgesetzt, Küstenabschnitte sollten gemieden werden.
Rettungskräfte im Einsatz auf Fuerteventura
Rettungskräfte mussten in mehreren Teilen der Insel eingreifen. Im Zentrum und Norden von Fuerteventura wurden überflutete Tiefgaragen und herabgefallene Gegenstände gemeldet. In Puerto del Rosario und Antigua kam es zu Stromausfällen, die auf Blitzeinschläge zurückgeführt wurden. Verkehrsunfälle ereigneten sich wegen nasser Fahrbahnen, jedoch ohne schwere Verletzungen.
Die Wetterdaten vom Freitag zeigen die Intensität der Lage. In La Oliva fielen 20,2 Millimeter Regen, in Morro Jable erreichten Windböen 85 km/h. Die tiefste Temperatur lag in Betancuria bei 10 Grad.
Wetterprognose für das Wochenende
Die spanische Wetteragentur AEMET erwartet für Samstag zwei Phasen mit intensiven Niederschlägen. Gewitter sind möglich. Die Temperaturen steigen tagsüber kaum über 15 Grad, nachts sinken sie auf 10 bis 12 Grad. Die AEMET hat die orange Warnstufe für Küstenphänomene ausgerufen, für Regen, Wind und Gewitter gilt Gelb.
Am Sonntag lockert das Wetter auf, jedoch bleibt die Regenwahrscheinlichkeit hoch. Die Höchstwerte liegen bei 17 bis 18 Grad. Der Wind weht aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen mit kräftigen Böen. Nur die Warnstufe Orange für Küstenphänomene bleibt bestehen.
Hoher Wellengang an der Küste
An den Küsten Fuerteventuras herrscht besondere Vorsicht. Hoher Wellengang und starke Strömungen sind gefährlich. Das Cabildo rät, Klippen und exponierte Küstenabschnitte zu meiden und auf Wassersport zu verzichten. Auch Spaziergänge entlang der Brandung sind riskant.
Notfallplan bleibt aktiviert
Der Territoriale Notfallplan der Insel bleibt aktiviert. Öffentliche Veranstaltungen sind ausgesetzt, darunter kulturelle Events und Museumsbesuche. Die Bevölkerung sollte unnötige Fahrten vermeiden und nicht in der Nähe von Barrancos parken oder campen.
Behörden appellieren an Eigenverantwortung
Die Einsatzkräfte appellieren an die Eigenverantwortung der Bürger. Wetterwarnungen sollten ernst genommen werden. Im Notfall ist die Telefonnummer 112 zu wählen, um das Koordinationszentrum für Notfälle zu erreichen. Dort wird in mehreren Sprachen kommuniziert.











