Die Hafenbehörde hat am Donnerstag den planmäßigen Fortschritt beim Bau des neuen Hafendamms in Puerto del Rosario bestätigt. Vertreter der Inselregierung, der Stadtverwaltung und der Handelskammer betonten während einer Sitzung des Verwaltungsrats die strategische Bedeutung des Projekts für Fuerteventura. An dem Treffen nahmen Lola García, Präsidentin des Cabildo, Bürgermeister David de Vera und Juan Jesús Rodríguez Marichal vom Consejo General de las Cámaras de Comercio de Canarias teil.
Die Beteiligten hoben hervor, dass das Vorhaben die wirtschaftliche Entwicklung Fuerteventuras maßgeblich vorantreibt. Der Ausbau soll die Sicherheit und Effizienz des Hafens erhöhen und die Position der Insel als logistischen Knotenpunkt auf den Kanaren stärken.
Hafenausbau in Puerto del Rosario auf Fuerteventura
Beatriz Calzada, Präsidentin der Hafenbehörde, erklärte, dass der Zeitplan eingehalten wird und die Arbeiten wie vorgesehen starten können. Der Bauauftrag mit einem Volumen von knapp 40 Millionen Euro ging an die Arbeitsgemeinschaft Sociedad Anónima Trabajos y Obras – Obrascón Huarte Lain S.A. Das Projekt erhält Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Lola García bezeichnete den Ausbau als „Antwort auf eine langjährige Forderung Fuerteventuras“. Sie betonte, dass die Erweiterung die Hafenaktivitäten ausweite und die wirtschaftliche Stellung der Insel im Archipel stärke. Bürgermeister David de Vera sprach von einer Investition mit großer Tragweite, die die Sicherheit erhöhe und den Waren- sowie Passagierverkehr verbessere.
Neue Anlegefläche und technische Details auf Fuerteventura
Der neue Hafendamm entsteht in zwei Bauabschnitten. Zunächst wird ein 100 Meter langer Abschnitt an die südliche Seite der bestehenden Plattform angeschlossen. Im Anschluss folgt ein weiterer Abschnitt mit 375 Metern Länge. Diese Erweiterung erhöht den Schutz vor starkem Seegang und schafft einen speziellen Liegeplatz für Tanker. Der bisherige Pier kann dadurch künftig für Kreuzfahrtschiffe und andere Nutzungen freigegeben werden. Insgesamt soll der Hafen effizienter, sicherer und flexibler werden.
Sanierungsbedarf am Leuchtturm von Punta Pesebre auf Fuerteventura
Ein weiteres Thema der Sitzung war der Leuchtturm von Punta Pesebre im Naturpark Jandía. Cabildo-Präsidentin Lola García hatte bereits am 14. Juli auf den dringenden Sanierungsbedarf hingewiesen. Die Präsidentin der Hafenbehörde zeigte sich offen für eine Prüfung der Situation vor Ort und kündigte mögliche Maßnahmen zur Wiederherstellung an. Der bauliche Zustand des Leuchtturms gilt als Sicherheitsrisiko und beeinträchtigt das Erscheinungsbild eines der symbolträchtigsten Orte Fuerteventuras.





