Fernando Clavijo, Präsident der kanarischen Regierung, hat am 19. Dezember 2024 die Bedeutung des Projekts "Canarias Stratoport for HAPS & UAS" im Technologiepark von Fuerteventura hervorgehoben. Die Einrichtung habe sich innerhalb eines Jahres an die europäische Spitze der unbemannten Luftfahrt gesetzt.
Worum es geht (TL;DR)
- Der Stratoport auf Fuerteventura hat sich in einem Jahr zur europäischen Spitze der unbemannten Luftfahrt entwickelt.
- Im ersten Jahr wurden über 1.000 Flugstunden registriert, zehn Unternehmen arbeiten an innovativen Lösungen.
- Über 1.300 Personen haben bereits Ausbildungsangebote im ISSEC-Zentrum genutzt.
HAPS steht für "High Altitude Pseudo Satellites", UAS für "Unmanned Aircraft System". Die Ergebnisse des Jahres 2025 bestätigten laut Clavijo die Vision der Inselregierung, den Luft- und Raumfahrtsektor als wirtschaftliches Standbein zu etablieren. Internationale Unternehmen hätten den Stratoport gewählt und Fuerteventura sowie den Archipel zu einem Referenzgebiet gemacht.
Kanaren setzen auf unbemannte Luftfahrt
Im ersten Jahr wurden über 1.000 Flugstunden mit unbemannten Luftfahrzeugen registriert. Zehn führende Unternehmen arbeiten derzeit an innovativen Lösungen in Bereichen wie Notfallmanagement und Sicherheit. Clavijo betonte, dass die erhobenen Daten entscheidend für Umweltschutz und Küstenüberwachung seien.
Lola García, Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura, erklärte, der Präsident sei eingeladen worden, um die Unterstützung durch die Regierung zu sichern. Die Projekte böten Beschäftigungschancen, insbesondere für die Jugend der Insel. Bereits über 1.300 Personen hätten im ISSEC Ausbildungsangebote genutzt.
Technologiepark als internationaler Teststandort
Beim Besuch mit Eduardo Pereira, Direktor des Technologieparks, wurden laufende Projekte besichtigt. Pereira hob die Unterstützung durch die kanarische Regierung hervor, die Fuerteventura als internationalen Teststandort etabliert habe. Der Stratoport und das ISSEC-Zentrum sind Teil des Programms "Canarias Geo Innovation 2030" und werden von der EU sowie nationalen und regionalen Programmen kofinanziert.











