Die kanarische Gesundheitsbehörde hat festgestellt, dass auf Fuerteventura keine neuen Exemplare der invasiven Asiatischen Tigermücke Aedes albopictus aufgetaucht sind. Das Überwachungssystem bleibt jedoch aktiv, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Worum es geht (TL;DR)
- Auf Fuerteventura wurden nach einem Fund in Tuineje keine weiteren Tigermücken entdeckt.
- Die Überwachung läuft 18 Monate weiter, um eine dauerhafte Ansiedlung zu verhindern.
- Bürger sollen verdächtige Funde mit Foto und Standort an die Behörden melden.
Tigermücke in Tuineje löst Alarm aus
Am 1. Oktober 2025 hatte ein Bewohner in Las Casitas, Tuineje, Alarm ausgelöst, nachdem er ein Foto einer gefangenen Mücke an die Behörden gesendet hatte. Fachleute fanden in der Wohnung mehrere erwachsene Mücken der Art Aedes albopictus.
Nach der Bestätigung des Fundes stellten die Behörden Mückenfallen auf, um weitere adulte Tiere und Eier nachzuweisen.
Intensive Suche bleibt ohne weitere Funde
Nach umfassenden Kontrollmaßnahmen, darunter Fumigationen und die Vernichtung von Pflanzen mit Eiern, fanden Experten keine weiteren Mücken, Eier oder Larven. Sie vermuten eine einmalige Einschleppung, doch die Überwachung wird 18 Monate fortgesetzt, um eine dauerhafte Ansiedlung zu verhindern.
Die Behörden betonen die Wichtigkeit der Bürgerbeteiligung. Verdächtige Funde können mit Foto und Standortangabe per E-Mail gemeldet werden.
Prävention gegen die Ausbreitung von Stechmücken
Die Gesundheitsbehörde rät, stehendes Wasser zu vermeiden, da es als Brutstätte dient. Blumentopfuntersetzer sollten regelmäßig geleert oder mit Sand gefüllt werden, und Pflanzen sollten in Erde statt Wasser gezogen werden. Wasser in Vasen sollte täglich gewechselt und leere Gefäße im Freien umgedreht gelagert werden.
Kanarisches Frühwarnsystem für Insekten
Seit 2013 überwacht das "System der entomologischen Überwachung" die Kanarischen Inseln. In Zusammenarbeit mit dem "Institut für Tropenkrankheiten" werden in Häfen und Flughäfen Fallen installiert, um invasive Arten frühzeitig zu erkennen.
Frühere Ausbrüche wurden erfolgreich beendet, darunter die Ausrottung der Aedes aegypti-Mücke in mehreren Gebieten. Die Überwachung bleibt wegen Nachweisen von Aedes albopictus am Flughafen Teneriffa Süd und Aedes aegypti in verschiedenen Häfen aktiv.











