Fuerteventura spricht über Millionenpläne für Puerto del Rosario, Streit um verlorene Subventionen in Tuineje und den Kurs der Energiepolitik sowie weitere Entwicklungen. Was die Insel aktuell beschäftigt.
Puerto del Rosario hat 9,5 Millionen Euro für Infrastruktur freigegeben
Puerto del Rosario hat einen Investitionsplan von 9.529.660,32 Euro beschlossen. Er sollte zwischen 2026 und 2029 Straßen, Viertel und öffentliche Einrichtungen modernisieren.
Bürgermeister David de Vera erklärte, die Stadt setze damit auf eine beispiellose Transformation. Bauamtsleiterin Ana Hernández nannte als Schwerpunkte die Sanierung von Barrio del Charco und Las Granadas sowie Verbesserungen in ländlichen Gebieten, an Playa Blanca, am Kulturzentrum La Matilla und an der Feuerwache.
Puerto del Rosario hat neue Steueranreize für Unternehmen beschlossen
Puerto del Rosario hat die Steuerordnung zur Gewerbesteuer IAE geändert. Die Stadt wollte damit Gründungen erleichtern, unbefristete Jobs fördern und Investitionen in erneuerbare Energien anreizen.
Bürgermeister David de Vera sagte, die Regelung sende ein Signal an Unternehmer und Investoren. Wirtschaftsstadtrat Juan Manuel Verdugo verwies auf den technischen Ansatz. Vorgesehen waren unter anderem 50 Prozent Ermäßigung für neue Firmen, 30 Prozent für erneuerbare Energien und weitere Rabatte bei kommunalem Interesse.
Tuineje hat nach PP-Angaben Subventionen verloren und Zinsen bezahlt
Der Partido Popular in Tuineje hat der Rathauskoalition aus Coalición Canaria und PSOE Missmanagement vorgeworfen. Die Partei sagte, die Gemeinde habe Fördermittel nicht umgesetzt und nicht fristgerecht gerechtfertigt.
Laut PP mussten 54.961 Euro an die Kanaren-Regierung und die Inselverwaltung zurückgezahlt werden, dazu kamen Verzugszinsen. Esther Hernández vom PP nannte unter anderem 25.994 Euro für Infrastruktur und 10.403 Euro für Barrierefreiheit. Stadtrat Paco Artiles kritisierte ausbleibende Verbesserungen trotz verlorener Gelder.
Mario Cabrera hat im Kanaren-Parlament vor Agrovoltaik auf Agrarflächen gewarnt
Mario Cabrera González hat im Parlament der Kanarischen Inseln mehr Energieautokonsum im Primärsektor gefordert. Er kritisierte, Photovoltaikprojekte könnten Agrarflächen verdrängen und die Landschaft belasten.
Der Abgeordnete warnte vor spekulativen Interessen und dem Druck großer Energiekonzerne auf günstige Flächen. Er stellte die Arbeitsgruppe der Kanaren-Regierung zur Agrovoltaik infrage und verlangte Änderungen am Klimaschutzgesetz. Landwirtschaftliche Böden blieben für Ernährungssouveränität und einen ohnehin rentabilitätsschwachen Sektor zentral.
Fuerteventura hat die Miniferias für Wissenschaft und Innovation abgeschlossen
Fuerteventura hat die Miniferias der Wissenschaft und Innovation 2026 beendet. Rund 400 Teilnehmer kamen in den Technologiepark, darunter Schüler ab der vierten Klasse, Lehrkräfte und Besucher anderer Schulen.
Die elfte Gambuesa Científica zeigte etwa 200 Schülerprojekte zu Luftfahrt, künstlicher Intelligenz, Astronomie, Präzisionslandwirtschaft und Nachhaltigkeit. Javier Franco Hormiga von der ACIISI, der kanarischen Agentur für Forschung und Innovation, betonte den Beitrag zu STEAM-Berufungen. Cabildo-Präsidentin Lola García dankte der Kanaren-Regierung für die Organisation.
Fuerteventura hat die Anmeldefrist für Maxo Arte Joven 2026 eröffnet
Die Inselverwaltung hat die Anmeldung für den Jugendkunstwettbewerb Maxo Arte Joven geöffnet. Junge Talente konnten sich bis zum 7. September 2026 bewerben.
Cabildo-Präsidentin Lola García sagte, die Jugend brauche Räume für kreative Entfaltung. Adargoma Hernández Rodríguez, zuständiger Inselrat, warb für die Teilnahme. Der Wettbewerb umfasste 17 Kategorien von Fotografie bis Literatur. Die Preisgelder lagen zwischen 100 und 600 Euro, insgesamt standen 19.975 Euro bereit.
Antigua hat die Antragsphase für den Schultransport 2026/2027 festgelegt
Antigua hat den Zeitraum für Anträge auf kostenlosen Schultransport für Oberstufe und Berufsausbildung bekanntgegeben. Die Frist lief vom Montag, 1. Juni, bis Freitag, 10. Juli.
Bürgermeister Matías Peña García erklärte, die Gemeinde habe die Fahrzeiten in den Vorjahren ausgeweitet und das Budget erhöht. Bildungsdezernentin América Soto Betancor sagte, der Service solle Familien entlasten und Jugendliche zum Weiterlernen ermutigen. Für den Antrag waren unter anderem Immatrikulationsnachweis, Passfoto und Ausweis-Kopie nötig.
Sport und Kultur haben auf Fuerteventura für Schlagzeilen gesorgt
Der Karate-Club Deportivo Nago hat das Zenkara-Event im Insel-Sportpavillon in Puerto del Rosario ausgerichtet. Clubpräsident Carlos Dorta sagte, das Treffen habe der Kampfsportgemeinschaft mehr Möglichkeiten eröffnet.
Am 6. Juni leitete der Weltmeister Jesús Juan Rubio Workshops, am 7. Juni folgten Turnier und Vorführung. Sportdezernent Luis González nannte Zenkara ein etabliertes Event. Im Rugby verteidigte Mahoh Ende Mai in einem Finale den Titel und wurde zweifacher Champion.
Tagoro Gastrotasca hat in Madrid einen Kanaren-Preis gewonnen
Tagoro Gastrotasca hat bei den ersten „T de Bares“-Preisen von Tapas Magazine die Auszeichnung als beste Bar der Kanaren erhalten. Das Lokal von Fuerteventura gehörte zu 18 ausgewählten Bars aus ganz Spanien.
Chef Mario Yamuza nahm den Preis in der Forbes House entgegen und präsentierte ein Thunfisch-Tartar mit Kaktusfeigen-Vinaigrette und Korianderemulsion. Die Organisatoren würdigten Bars als kulturellen und sozialen Treffpunkt. Das Team von Tagoro bedankte sich öffentlich und kündigte an, die kanarische Küche weiter zu vertreten.
Die Kanaren-Regierung hat Garantien für die Cádiz-Route verlangt
Die Kanaren-Regierung hat beim spanischen Verkehrsministerium Informationen zur Ausschreibung der Schifffahrtsroute Cádiz Kanarische Inseln angefordert. Der aktuelle Vertrag endete am 30. Juni.
María Fernández, Generaldirektorin für Transport und Mobilität, betonte die Bedeutung der Verbindung für Wirtschaft und Versorgung. Sie fragte nach dem Zeitplan für den neuen Vertrag von Juli 2026 bis Dezember 2028 und nach Übergangslösungen ab 1. Juli, falls die Vergabe nicht rechtzeitig abgeschlossen werde.
AEMET hat ab Donnerstag einen deutlichen Temperaturrückgang angekündigt
Die AEMET hat nach Hitze und Calima einen Temperatursturz auf den Kanaren angekündigt. Am Dienstag sollten die Werte noch Spitzen von mehr als 34 Grad erreichen.
Ab Donnerstag sollte ein Luftmassenwechsel mit Nordwest und Nordwind die Höchstwerte deutlich senken und wieder auf 23 bis 24 Grad in den Hauptstädten bringen. Für Freitag waren vereinzelte Regenfälle in Bergregionen möglich. Als Ursache nannte die Wetterbehörde eine reife DANA nordwestlich der Iberischen Halbinsel.





