Fuerteventura meldet eine neue Polizeiwache in El Cotillo, einen neuen Guardia-Civil-Kommandanten, ein internationales Leichtathletik-Meeting und weitere Entwicklungen auf der Insel.
El Cotillo bekommt erstmals eine Polizeiwache
Die Inselverwaltung hat in El Cotillo erstmals eine Polizeiwache eingerichtet. Der Beschluss fiel einstimmig, nachdem das Rathaus von La Oliva wegen Bevölkerungswachstums und gestiegener Sicherheitsanforderungen um Unterstützung gebeten hatte.
Cabildo-Präsidentin Lola García erklärte, die Maßnahme stärke die Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen und erfülle eine Forderung der Gemeindeverwaltung. La Olivas Bürgermeister Isaí Blanco sagte, die Aufstockung der Ortspolizei solle die Sicherheit dezentralisieren. Verkehrsminister Luis González nannte bessere Überwachung als Ziel.
Neuer Guardia-Civil-Kommandant für Fuerteventura
María Jesús de la Cruz hat am Freitag den neuen Kommandanten der Guardia Civil auf Fuerteventura, José Manuel Lebrón, empfangen. Das Treffen fand in der Direktion der staatlichen Verwaltung in Puerto del Rosario statt.
De la Cruz übermittelte Lebrón ihre Wünsche für die neue Aufgabe und verknüpfte dies mit der Erwartung, dass seine Arbeit die Einsätze der Guardia Civil auf der Insel stärkt. Die Ernennung ist Teil einer Strategie zum Ausbau der Sicherheitsressourcen, zu der bereits Personalverstärkungen und die Einführung der Spezialeinheit USECIC gehörten.
Erstes internationales Leichtathletik-Meeting auf Fuerteventura
Das erste Meeting Internacional de Atletismo de Fuerteventura hat am 30. und 31. Mai 68 Athleten auf die Insel gebracht. Sie traten im Centro de Atletismo Insular de Fuerteventura in Disziplinen wie Kugelstoßen und Speerwurf an. Schirmherrin war die Olympiamedaillengewinnerin Ruth Beitia.
La Olivas Bürgermeister Isaí Blanco erklärte, das Meeting habe die Anlage als sportlichen Knotenpunkt etabliert. Sportbeauftragte Gleiber Carreño betonte die Bedeutung für La Oliva als internationales Sportzentrum. Cabildo-Präsidentin Lola García nannte das Meeting historisch und warb für Investitionen in die Sportinfrastruktur.
Pájara: Gewerkschaft zieht Klage nach Einigung zurück
Intersindical Canaria hat die Klage gegen das Rathaus von Pájara zurückgezogen, nachdem beide Seiten eine Einigung zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Personals der städtischen Kindergärten erzielt hatten.
An dem Treffen nahmen Bürgermeister Alejandro Jorge sowie Nuria Moares als Präsidentin des autonomen Organs und zuständige Stadträtin teil, außerdem Personalvertreterin Ovidia Déniz und die Gewerkschaftsberater Juan Manuel Gutiérrez und José Arturo Atheu. Das Rathaus ließ ein Gutachten erstellen, das die Ausweitung des Tarifvertrags auf das autonome Organ befürwortet.
Partido Popular kritisiert Picknickplatz in Morro Jable
Der Partido Popular in Pájara hat den Zustand des Picknickplatzes im Barranco de El Ciervo in Morro Jable angeprangert. Die Partei wirft der Stadtverwaltung vor, Pflege und Instandhaltung vernachlässigt zu haben. Müll und Schäden beeinträchtigten Umfeld und Nutzung.
Sonia Mendoza vom Partido Popular forderte Sofortmaßnahmen und nannte defekte Zäune, eingestürzte Mauern und beschädigte Toilettentüren. Auch der Kinderspielplatz sei unbrauchbar, Tische und Bänke marode. Sie verlangte Reinigung, Reparaturen sowie die Wiederherstellung von Sicherheit und Hygiene.
Gran Tarajal: 223 Palmen gepflegt und geschnitten
Die Inselverwaltung hat die Pflege des Palmenhains im Park Félix López in Gran Tarajal abgeschlossen. Die Arbeiten erfolgten auf Anfrage der Gemeinde Tuineje und umfassten auch die Avenidas De la Constitución und Islas Canarias.
Im Programm "Fuerteventura, bonita por naturaleza" bearbeiteten spezialisierte Techniker 180 Phoenix-dactylifera-Palmen im Park und 43 entlang der Avenidas. Sie schnitten gezielt, setzten Pflanzenschutzmittel ein und brachten die Pflanzenreste zu einem autorisierten Lagerplatz. Die bearbeitete Fläche umfasste etwa zwei Hektar.
Wanderweg auf Lobos zum höchsten Punkt verbessert
Die Inselverwaltung hat den Wanderweg zum höchsten Punkt von Lobos sanieren lassen. Die Arbeiten liefen im Programm "Fuerteventura, bonita por naturaleza" und sollen die Zugänglichkeit erhöhen, ohne die Natur zu beeinträchtigen.
Der Dienst für Werke und Maschinen übertrug die Ausführung an die öffentliche Gesellschaft Gesplan, die mit dem Umweltdienst zusammenarbeitete. Die Teams stabilisierten den 350 Meter langen Pfad mit lokalen Natursteinen. Mehr als 200 Meter waren bereits fertiggestellt, dazu kamen über 100 Quadratmeter sanierter Flächen. Der Abschluss war für die folgende Woche geplant.
Kanarische Regierung verlängert Frist für Planungszuschüsse
Die kanarische Regierung hat die Einreichungsfrist für Unterlagen zu kommunalen Planungszuschüssen bis zum 4. Juni verlängert. Manuel Miranda, zuständig für das Ressort, erklärte, mehrere Gemeinden und der Gemeindeverband Federación Canaria de Municipios hätten mehr Zeit für die Dokumentation erbeten.
Mit 2,3 Millionen Euro sollen Kommunen auf den Kanarischen Inseln bei der Raumordnung unterstützt werden, auch für Wohnungsbaupolitik und Infrastruktur. Generaldirektor Onán Cruz erklärte, gefördert würden Planungsinstrumente wie allgemeine und spezielle Pläne. Besonders Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern sollen profitieren.
Día de Canarias: Krankenhäuser servieren traditionelle Menüs
Die öffentlichen Krankenhäuser des Servicio Canario de la Salud haben am Samstag zum Día de Canarias spezielle Menüs angeboten. Die Initiative sollte Patienten die Feier näherbringen und den Aufenthalt angenehmer gestalten. Die Gerichte orientierten sich an der traditionellen kanarischen Küche.
Die Küchen passten die Speisen an medizinische Vorgaben an, etwa für Diabetes oder Bluthochdruck. Serviert wurden unter anderem Rancho Canario, Sancocho de pescado, Papas arrugadas mit Mojo und verschiedene Suppen – in Kliniken auf Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa, La Palma, El Hierro und La Gomera.





