Fuerteventura startet das Gesundheitszentrum Corralejo II, baut eine Turbine in El Charco ab und führt eine Großreinigung in Costa Calma durch. Was die Insel aktuell bewegt.
Corralejo II: Vertrag für neues Gesundheitszentrum unterzeichnet
Die kanarische Gesundheitsbehörde hat den Bau des Gesundheitszentrums Corralejo II Dunas vertraglich geregelt. Der Auftrag kostet 9,9 Millionen Euro einschließlich der kanarischen Mehrwertsteuer IGIC. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2021 bis 2027 finanziert das Projekt mit.
Der am Dienstag, dem 5. Mai, unterzeichnete Vertrag sieht 23 Monate Bauzeit vor. Tomás Pérez, Direktor des Gesundheitsbereichs Fuerteventura, erklärte, das neue Zentrum stärke die Versorgung in La Oliva, weil die Bevölkerung gewachsen sei und das bestehende Zentrum seine Kapazitätsgrenze erreicht habe.
Puerto del Rosario: Erste Turbine in El Charco wird demontiert
Mariano Hernández Zapata hat den Beginn des Abbaus der ersten Turbine des Kraftwerks El Charco begleitet. Der kanarische Minister für Ökologische Transition und Energie bezeichnete den Schritt als Startpunkt für das Ende des Kraftwerks Las Salinas auf Fuerteventura.
Zapata sagte, die erste Phase mit Leistungsteil und Generator sei bereits abgeschlossen, der Abschluss sei bis Ende des laufenden Jahres geplant. Parallel arbeitet die kanarische Regierung an einem Notfallwettbewerb, weil Fuerteventura laut Zapata ein strukturelles Leistungsdefizit von 50 MW habe.
Costa Calma: Reinigungsteams entfernen 110 Kubikmeter Abfall
Das Cabildo von Fuerteventura hat in der ersten Woche einer intensiven Reinigungsaktion in Costa Calma mehr als 110 Kubikmeter Abfall entfernt. Die Inselverwaltung arbeitete dabei mit der Gemeinde Pájara zusammen und setzte acht Container für die Entsorgung ein.
Die Teams räumten den Abfluss unter der FV-2 frei, um Überschwemmungen bei Regen zu verhindern. Außerdem schnitten sie entlang der FV-603 frei, pflegten Gartenanlagen, reinigten mehr als 1.000 Meter Straßenrand und bearbeiteten zwei von acht geplanten Querwegen.
La Oliva: Lebensräume für Steppenvögel wiederhergestellt
Das Cabildo von Fuerteventura hat Projekte zur Wiederherstellung der Biodiversität gestartet und in den Gavias del Cárcel ein rund 1.000 Quadratmeter großes Gebiet hergerichtet. Die Umweltabteilung unter Leitung von Carlos Rodríguez setzte dort Maßnahmen für Steppenvögel und gegen Wüstenbildung um.
Die Fläche liegt in einer Vogelschutzzone (ZEPA) und wird unter anderem von Kanarischer Trappe und Saharasteinläufer genutzt. Rodríguez erklärte, Reinigung, Aufforstung, Kontrolle invasiver Arten und Schutzmaßnahmen seien abgeschlossen. Weitere Projekte sollen inselweit folgen und auch Futter und Wasserstellen umfassen.
Gran Tarajal: Photovoltaik-Anlage für mehr Energieautarkie im Stadion
Das Cabildo von Fuerteventura hat im Fußballstadion von Gran Tarajal eine Photovoltaik-Anlage installiert, um die Energieautarkie zu erhöhen. Cabildo-Präsidentin Lola García sagte, die Investition habe fast 200.000 Euro gekostet und solle den Eigenverbrauch öffentlicher Einrichtungen stärken.
Industrie-Rätin Lolina Negrín erklärte, in den letzten zweieinhalb Jahren seien Solaranlagen auch an Schulen und weiteren Gebäuden entstanden. Im Stadion installierte die Verwaltung 72 Module mit je 590 Watt, insgesamt 42,5 kW, gemeinsam mit dem Rathaus von Tuineje und Bürgermeister David Hernández.






