Die Abgeordnete Natalia Évora Soto hat am 19. Dezember 2024 im kanarischen Parlament Maßnahmen gegen den Palmenschädling Diocalandra frumenti gefordert. Der Palmeral von Buen Paso auf Fuerteventura sei bedroht, erklärte sie.
Worum es geht (TL;DR)
- Der Palmenschädling Diocalandra frumenti bedroht den letzten reinen Bestand der Kanarischen Palme auf Fuerteventura.
- Abgeordnete Évora fordert Schutzmaßnahmen für den Palmeral von Buen Paso in Betancuria.
- Das öffentliche Unternehmen GMR startet 2026 Maßnahmen zur Bekämpfung der Plage.
Der Palmenhain in Betancuria gilt als letzter reiner Bestand der Kanarischen Palme auf Fuerteventura. Er besitzt hohen ökologischen und genetischen Wert, da er als Ursprung der Phoenix canariensis gilt. Importierte Dattelpalmen aus Nordafrika führten zu Hybridbildungen und bedrohen die genetische Reinheit.
Kampf gegen Palmenschädlinge auf den Kanaren
Diocalandra frumenti befällt derzeit den einzigartigen Palmenbestand. Oft sterben die Pflanzen ab. Évora forderte Maßnahmen, um die Plage einzudämmen und den Palmeral zu schützen. Die Kanarische Palme sei ein zentrales Element der Landschaft und Identität des Archipels, erklärte sie.
Traditionell war das Überleben der Art eng mit der Landwirtschaft verbunden. Doch Klimawandel und Wassermangel setzen den Palmen zu. Schädlinge wie der Rote Palmrüssler wurden 2005 erfolgreich bekämpft, doch nun bedroht Diocalandra frumenti die Bestände erneut.
Évora lobte die Arbeit des Cabildo de Fuerteventura, das bereits Maßnahmen ergriffen hat. Der Regierungsrat Mariano Hernández Zapata sagte Unterstützung zu und kündigte an, dass das öffentliche Unternehmen GMR 2026 Maßnahmen zur Kontrolle der Plage starten werde.
Kooperation zur Rettung der Kanarischen Palme
Eine Kooperationsvereinbarung zwischen den Institutionen wird angestrebt, um Diocalandra frumenti dauerhaft auszurotten. Hernández Zapata appellierte an die Bevölkerung, Palmen nur von Fachleuten beschneiden zu lassen, um die Ausbreitung der Plage zu verhindern.











