Rettungsschwimmer haben am Dienstag eine 40-jährige Frau bewusstlos aus dem Wasser an der Playa de Las Gaviotas auf Fuerteventura gezogen. Nach Angaben der Rettungszentrale der 112 Canarias zeigte die Frau Anzeichen eines schweren, unvollständigen Ertrinkens, als die Einsatzkräfte gegen 16.36 Uhr eintrafen. Die Ersthelfer stabilisierten die Frau am Strand und brachten sie anschließend mit einem Notarztwagen ins Allgemeinkrankenhaus von Fuerteventura nach Puerto del Rosario.
Der Notruf war laut Rettungszentrale kurz zuvor eingegangen. Die Rettungsschwimmer hatten die Frau bereits geborgen und meldeten, dass sie nicht ansprechbar sei. Die Rettungsdienste der Kanaren wurden umgehend aktiviert und trafen wenige Minuten später am Unfallort ein.
Schwerer Badeunfall auf Fuerteventura
Zusätzlich zum Notarztwagen kamen weitere Rettungswagen des Kanarischen Notfalldienstes zum Einsatz. Auch die Strandrettung, die Gemeindepolizei von Pájara und die Guardia Civil unterstützten die Versorgung und sicherten die Unfallstelle ab. Die Rettungsschwimmer arbeiteten bei der Erstversorgung eng mit dem medizinischen Personal des Strandrettungsdienstes zusammen.
Die Frau wurde nach der Stabilisierung ins Krankenhaus transportiert. Polizei und Guardia Civil fertigten einen Einsatzbericht an und unterstützten die Rettungsmaßnahmen vor Ort.
Behörden warnen vor Gefahren an den Stränden
In den Sommermonaten kommt es auf Fuerteventura immer wieder zu Badeunfällen. Trotz der guten Überwachung der beliebten Strände stellen starke Strömungen und gesundheitliche Probleme eine Gefahr dar. Die Behörden rufen regelmäßig dazu auf, die Hinweise der Rettungsschwimmer zu beachten und bei Erschöpfung oder Unwohlsein das Wasser sofort zu verlassen.





