Die Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre Haft und eine Geldstrafe von 30.000 Euro für J.M.P.O. Der Mann wurde am 28. September 2024 im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria festgenommen, als er mit 440,28 Gramm Kokain nach Fuerteventura reisen wollte.
Worum es geht (TL;DR)
- Staatsanwaltschaft fordert sechs Jahre Haft für Mann mit 440 Gramm Kokain im Hafen.
- Das Kokain hatte 75 Prozent Reinheit und einen Marktwert von 14.500 Euro.
- Verhandlung am 10. Dezember 2024; Vorstrafe verschärft die Anklage zusätzlich.
Laut Anklage stoppten ihn Beamte um 08.44 Uhr am Muelle Grande. Das Kokain hatte eine Reinheit von 75,13 Prozent und einen Marktwert von etwa 14.500 Euro. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Drogen zum Verkauf bestimmt waren – ein Delikt gegen die öffentliche Gesundheit.
Vorstrafe verschärft Anklage wegen Drogenhandels
Der Angeklagte wurde bereits 2020 wegen eines Auflagenbruchs verurteilt. Diese Vorstrafe ist noch nicht vollständig beglichen und verschärft die aktuelle Anklage. Die Staatsanwaltschaft fordert außerdem die Aberkennung des passiven Wahlrechts, die Einziehung der Drogen und die Übernahme der Gerichtskosten.
Die Verhandlung findet am 10. Dezember 2024 vor der Audiencia Provincial von Las Palmas statt. Eine Einigung zwischen Staatsanwaltschaft und Verteidigung könnte zu einer Strafminderung führen, wenn der Angeklagte die Tat gesteht. Solche Absprachen sind im spanischen Rechtssystem möglich und machen das Urteil sofort rechtskräftig.











