Mehr als 19.000 Raucher auf den Kanarischen Inseln haben durch das Programm zur Unterstützung von Rauchern (PAFCAN) erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört. Das Programm wird von der Generaldirektion für öffentliche Gesundheit des Kanarischen Gesundheitsdienstes durchgeführt.
Worum es geht (TL;DR)
- Über 19.000 Raucher auf den Kanaren haben durch PAFCAN erfolgreich aufgehört.
- Die Raucherprävalenz sank von 26,2 Prozent (2015) auf 19,9 Prozent (2021).
- Etwa 2.800 Fachkräfte sind 2025 in das Präventionsprogramm eingebunden.
PAFCAN ist Teil der Maßnahmen der kanarischen Regierung zur Reduzierung des Tabakkonsums. Die Gesundheitsbehörde betonte, dass Tabak für viele Krankheiten verantwortlich sei, von denen viele tödlich enden können. Auch elektronische Zigaretten und andere nikotinhaltige Produkte bergen Gesundheits- und Umweltrisiken, insbesondere für junge Menschen.
Raucherzahlen auf den Kanaren sinken
Die Weltgesundheitsorganisation erklärte, dass es keine sichere Form des Tabakkonsums gebe. Neue Produkte wie elektronische Zigaretten werden oft als risikoarm vermarktet, können aber Lungenschäden verursachen. In Spanien konsumieren viele Nutzer elektronischer Zigaretten zusätzlich herkömmlichen Tabak, was Umweltbelastungen durch schwer recycelbare Geräte verstärkt.
Jährlich sterben weltweit rund acht Millionen Menschen durch Tabakkonsum; in Spanien sind es etwa 52.000 und auf den Kanarischen Inseln etwa 2.300 Menschen. Das Programm zur Tabakprävention der kanarischen Gesundheitsbehörde verfolgt mehrere Prioritäten, darunter die Förderung rauchfreier Strände und Präventionsmaßnahmen in Schulen.
Erfolge bei der Tabakprävention
Im Jahr 2025 sind etwa 2.800 Fachkräfte des Kanarischen Gesundheitsdienstes in das PAFCAN-Programm eingebunden. Seit 2020 wurden 16 Online-Ausgaben und zuvor 56 Präsenzkurse zur Fortbildung medizinischer Fachkräfte durchgeführt. Laut der Gesundheitsumfrage der Kanaren 2021 ist die Raucherprävalenz bei Personen ab 16 Jahren von 26,2 Prozent im Jahr 2015 auf 19,9 Prozent gesunken.
Der Anteil der ehemaligen Raucher stieg von 15,6 Prozent im Jahr 2015 auf 21,7 Prozent im Jahr 2021. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt die Raucherquote bei 16,1 Prozent, während der Anteil derjenigen, die nie geraucht haben, von 68,5 Prozent im Jahr 2015 auf 77,7 Prozent im Jahr 2021 stieg. Diese Entwicklungen zeigen den Erfolg der Tabakpräventionsmaßnahmen auf den Kanarischen Inseln.











