Die spanische Wetteragentur AEMET und die kanarische Regierung haben am Donnerstag, 13. November 2025, vier Wetterwarnungen der Stufe "gelb" für Fuerteventura herausgegeben. Betroffen waren Starkregen, Sturmböen, Gewitter und Küstenphänomene.
Worum es geht (TL;DR)
- AEMET und kanarische Regierung gaben vier gelbe Wetterwarnungen für Fuerteventura heraus.
- Sturmtief "Claudia" brachte Böen bis 70 km/h, Starkregen und Gewitter.
- Küstenphänomene führten zu Sperrungen von Stränden, Höhlen und Bootsausflügen.
Verursacht wurden die Wetterkapriolen durch das atlantische Sturmtief "Claudia".
Sturmböen und Starkregen auf Fuerteventura
Von 00.00 bis 17.00 Uhr galt eine Sturmwarnung der Stufe "gelb". Die AEMET prognostizierte Böen bis zu 70 km/h aus Südwest mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 bis 70 Prozent. Bootsbesitzer in Gran Tarajal und Morro Jable sollten ihre Boote sichern, Hausbesitzer bewegliche Gegenstände befestigen. Im Straßenverkehr war erhöhte Vorsicht geboten.
Zwischen 09.00 und 15.00 Uhr bestand eine Warnung wegen Starkregen. Die AEMET sah eine Wahrscheinlichkeit von 10 bis 40 Prozent für Niederschläge von 15 mm pro Stunde. In Puerto del Rosario konnten unwetterartige Regenfälle auftreten.
Im gleichen Zeitraum galt eine Gewitterwarnung. Die Wahrscheinlichkeit für isolierte Gewitter lag bei 10 bis 40 Prozent.
Von 06.00 bis 15.00 Uhr warnte die AEMET vor Küstenphänomenen. An den Küsten von Costa Calma, Jandía und anderen Orten entstanden Wellen und Strömungen. Baden an unbewachten Stränden sollte vermieden werden. Bootsausflüge wurden abgesagt, die Höhlen von Ajuy gesperrt.
Kanarische Regierung gibt amtliche Warnung heraus
Die kanarische Regierung gab ebenfalls eine amtliche Wetterwarnung für alle vier Phänomene heraus. Diese bleibt bestehen, bis sie aufgehoben wird.











