Gran Canaria: Boot mit Nordafrikanern vor Mogán abgefangen

Viertes Migranten-Boot binnen sieben Tagen

Archivfoto

Steigende Flüchtlingszahlen aus Afrika: Obwohl die Asyl-Chancen für Marokkaner, Tunesier oder Algerier in Spanien sehr gering sind, wird immer wieder versucht, auf Schlauch- oder Holzbooten die Küsten der Kanaren und somit Europa zu erreichen.

Wie die Behörden auf Gran Canaria mitteilen, wurde auch am gestrigen Abend wieder eine sogenannte „Patera“ an der Südwestküste abgefangen. Geortet wurde das Boot um 23.30 Uhr etwa drei Seemeilen vor Puerto de Mogán.

Die lediglich drei volljährigen Insassen aus den Maghreb-Staaten wurden von einem Schiff der Seenotrettung aufgenommen und in den Hafen von Arguineguín gebracht. Dort wurden sie erst Mitgliedern des Roten Kreuzes überstellt und im Anschluss von der zuständigen Policia Nacional wegen illegaler Einreise vorläufig festgenommen.

Mit dieser erneuten Ankunft erreichten binnen einer Woche vier klapprige Fischerboote mit Armutsmigranten die Küsten von Gran Canaria und Lanzarote.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*