Gran Canaria: Tausende Rinder auf Tiertransporter verpesteten Luft in Las Palmas

Foto: Juan Carlos Alonso

Wie ein riesiger Misthaufen: Ein äußerst penetranter Geruch lag am gestrigen Montag und heutigen Dienstag in der Umgebung der Avenida Marítima und den umliegenden Straßen in Las Palmas de Gran Canaria in der Luft.

Der Grund für diesen tierischen Gestank waren wieder zwei Transportschiffe, die mit Tausenden lebenden Rindern vor der Küste ankerten und die Bewohner und Touristen die Nase rümpfen ließ.

Erst als dann am Nachmittag auch der zweite Frachter Bader III mit über 19.000 Rindern seine Reise fortsetzte, zog auch der entsetzliche Geruch wieder ab. Wie die Hafenbehörde jedoch mitteilt, wird auch am morgigen Mittwoch wieder ein Viehtransportschiff vor der Küste von Las Palmas vor Anker gehen. Hierbei handelt es sich um den 195 Meter langen Frachter Almawashi. Dieser hatte bereits im Jahr 2015 mit 18.238 lebenden Rindern im Hafen La Luz angelegt, um für die Weiterfahrt nach Ägypten Treibstoff und Verpflegung zu laden sowie die Tiere mit frischem Wasser zu versorgen.