Um frühzeitig mögliche Gefahren für die Bevölkerung zu erkennen, ist die Überwachung und Erfassung der seismischen Aktivitäten auf und vor den Kanaren von großer Bedeutung. Daher arbeiten alle lokalen Behörden eng mit dem Instituto Geográfico Nacional zusammen.
Das Gebiet am Vulkan Enmedio zwischen Teneriffa und Gran Canaria ist die Region mit der größten wiederkehrenden seismischen Aktivität im Archipel. Allein in den letzten 30 Tagen wurden dort wieder 38 Erdbeben registriert.
Das stärkste Beben hiervon erreichte M2,3 und wurde in einer Tiefe von 16 Kilometern gemessen. Der Vulkankegel unter dem Meer ist etwa 25 Kilometer von Teneriffa und etwa 36 Kilometer von Gran Canaria entfernt.
Erdbeben an der Ostküste von Gran Canaria
Den letzten Erdstoß vor Gran Canaria zeichneten die Messgeräte erst am gestrigen Sonntag um 09.25 Uhr auf. Die Stärke des Erdbebens an der Ostküste betrug M2,2. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 29 Kilometern.


